Status: Ist abgeschlossen Region: Westfalen, …

Autobahn: A 1, …Überführung Hase Stichkanal

Die Autobahn Westfalen saniert auf der A 1 die Brücke über den Stichkanal und die Hase zwischen Osnabrück-Nord und Osnabrück-Hafen. Dafür setzt sie ein Verfahren ein, das erstmals in der Region bei einer Brückensanierung zum Zuge kommt: Sie wird durch eine externe Längsvorspannung verstärkt.

Projektbeschreibung

Die Autobahn Westfalen saniert auf der A 1 die Brücke über den Stichkanal und die Hase zwischen Osnabrück-Nord und Osnabrück-Hafen. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr und wird voraussichtlich Ende März 2022 abgeschlossen sein.

Die Brücke muss saniert werden, um sie an die aktuellen Vorgaben anzupassen. Dafür setzt die Autobahn Westfalen ein Verfahren ein, das erstmals in der Region bei einer Brückensanierung zum Zuge kommt. Sie wird durch eine externe Längsvorspannung verstärkt. Dafür werden an beiden Seiten der 262 Meter langen und 60 Meter breiten Brücke insgesamt rund 2.000 Meter Stahlseile – auch Spannglieder genannt – angebracht. Sie werden mit einer aufwändigen Technik an 16 Betonkonsolen befestigt, die vorab an die Brückenträger betoniert werden. Durch die Spannkraft, die von diesen Spanngliedern erzeugt wird, wird die Brücke verstärkt.

Zusätzlich nimmt die Autobahn Westfalen verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen in Angriff. Die Fahrbahndecke auf der Brücke wird komplett auf rund 5.700 Quadratmetern erneuert, 61 Meter Übergangskonstruktionen von den Fahrbahnen zur Brücke werden ersetzt sowie neue Entwässerungsleitungen unter der Brücke verlegt. Die Autobahn Westfalen kann diese Arbeiten zeitsparend parallel vornehmen.

Verstärkung für späteren Neubau nötig
Die Brücke stammt aus dem Jahr 1967 und ist seitdem laufend auf den neuesten Stand gebracht worden. 2013 wurde sie zuletzt saniert. Seit 2016 steht fest, dass sie langfristig in den 2030er Jahren durch einen kompletten Neubau ersetzt werden muss. Die A 1 verläuft in diesem Bereich sechsspurig. Die Brücke besteht aus zwei einzelnen, durch eine Längsfuge getrennte Brücken, über die jeweils drei Fahrspuren führen. Beim späteren Neubau wird zuerst eine Brücke abgerissen, wobei der Verkehr während der Bauzeit für mehrere Jahre komplett auf die andere Brücke verlegt wird. Dafür ist es wichtig, dass sie höhere Lasten tragen kann.

Aktueller Verkehr fließt
Während der aktuellen Bauarbeiten bleiben jeweils zwei Fahrspuren pro Richtung erhalten, wobei die Verkehrsführung mehrfach wechseln wird. Nachdem die Autobahn Westfalen die erste Brücke in Richtung Bremen fertiggestellt hat, wird der komplette Verkehr darüber laufen, um dann die Brücke Richtung Dortmund zu sanieren.

Die A 1 weist im Bereich zwischen Ahlhorner Heide und Kreuz Lotte/Osnabrück eine durchschnittliche tägliche Verkehrsmenge von bis zu 77.400 Fahrzeugen mit einem Schwerlastanteil von 19 Prozent auf. Prognosen gehen in zehn Jahren von einem Verkehrsaufkommen von über 83.000 Fahrzeugen aus.

Mehr als 300 Tonnen Stahl für neues Autobahnkreuz

Hamburg. Am letzten Wochenende wurde wieder ein wichtiger Meilenstein für den Anschluss der A26 West an die A7 umgesetzt. Zwischen den Anschlussstellen Heimfeld und Volkspark ging es auch bei dieser Vollsperrung um Präzisionsarbeit: Für das neue Autobahnkreuz im Süden Hamburgs wurde eine 49 Meter lange sogenannte „Verbindungsrampe“ errichtet. Ein weiteres Schwergewicht der Maßnahme war der Einhub der mit 69 Metern längsten Verkehrszeichenbrücke Deutschlands.

Verschollenes Kunstwerk zurück zu den Wurzeln

Jahrzehntelang hing das Kunstwerk „Straßenvernetzungen“ des Krefelder Künstlers Herbert Zangs am einstigen Dienstsitz des Landesstraßenbauamts (später Rheinisches Autobahnamt) an der Grenzstraße 140/Ecke Crousstraße – und dann war es plötzlich weg. Nach einer kleinen Odyssee kehrt es nun zurück zu seinen Wurzeln.

Runder Tisch GST: Mehr Effizienz bei Großraum- und Schwertransporten – Antragsbearbeitung tagesaktuell

Auf Einladung von Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Autobahn GmbH, fand heute im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) der zweite Runde Tisch zum Thema Großraum- und Schwerlasttransporte (GST) mit Vertretern der Logistik- und Baubranche statt. Für die Autobahn GmbH nahm u. a. Prof. Gerd Riegelhuth, Leiter des Geschäftsbereichs Verkehrsmanagement, Betrieb, Verkehr, teil und berichtete über die wichtigen Fortschritte der Autobahngesellschaft bei der Antragsbearbeitung.

Dritter Master-Jahrgang gestartet

Mit Tuong Ly, Projektingenieur im Straßenbau in der Außenstelle Köln, ist der dritte Jahrgang des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Baubetrieb / Führung I Prozesse I Technik“ (MBE) gestartet. Derweil biegt der erste Jahrgang auf die Zielgerade.

Pressekontakt

Zurück an den Seitenanfang