A 5: Streckenabschnitt zwischen Kreuz Weinheim und Anschlussstelle Ladenburg wird saniert

In der zweiten Augustwoche 2021 beginnt auf der A 5 zwischen dem Autobahnkreuz Weinheim und der Anschlussstelle Ladenburg die Sanierung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Heidelberg. Die Baumaßnahme der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest umfasst einen rund 6,5 km langen Streckenabschnitt und schließt im Süden an den bereits sanierten Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Dossenheim und Hirschberg (2019/20) an.

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Ziel ist es, die am Ende ihrer Nutzungsdauer angekommene alte Asphaltfahrbahn von Grund auf zu erneuern und die Sicherheit auf der Strecke zu verbessern. Im Zuge der Arbeiten sollen auch die Rampen der Anschlussstelle Hirschberg West sowie der dortige Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen erneuert werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende Dezember 2021 abgeschlossen. Die Erneuerung der Fahrbahn nach Frankfurt ist für 2022 vorgesehen. 

Bevor die Arbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Heidelberg beginnen können, muss der dortige Verkehr auf die Fahrbahn nach Frankfurt umgelegt werden. Dafür müssen sog. Mittelstreifenüberfahrten eingerichtet und die Fahrbahn nach Frankfurt durch Befestigung des Mittelstreifens verbreitert werden. Diese Vorarbeiten beginnen in der 32. Kalenderwoche mit der Einrichtung der Verkehrssicherung. Dabei wird der Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen jeweils auf den Standstreifen und den rechten Fahrstreifen umgelegt, damit im Bereich zwischen den Fahrbahnen die notwendigen Arbeiten stattfinden können. 

Nach den Vorarbeiten und der Umlegung des Verkehrs auf die Fahrbahn nach Frankfurt stehen dort je Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung (4+0-Verkehrsführung). Voraussichtlich in der 39. Kalenderwoche beginnt die Hauptphase der Bauarbeiten, d.h. die Sanierung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Heidelberg. Für deren Dauer muss die Anschlussstelle Hirschberg West gesperrt werden. Über den genauen Termin wird die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest informieren, die Umleitungen werden ausgeschildert. Mit Beeinträchtigungen für den Verkehr ist zu rechnen, zumal das Regierungspräsidium Karlsruhe etwa zeitgleich Sanierungsarbeiten auf der L541 im Bereich der Anschlussstelle durchführt. 

Im Zuge der Sanierung der Fahrbahn nach Heidelberg soll auf dem Mittelstreifen die jetzige passive Schutzeinrichtung aus Stahl (Schutzplanken) durch eine Betonschutzwand ersetzt werden. Auch dies trägt zur Erhöhung der Sicherheit bei. Genauso wie an der Anschlussstelle Hirschberg West wird zudem auch an der PWC-Anlage „Fliegwiese“ bei Weinheim der Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen erneuert. Schließlich gehört auch die Sanierung von drei Unterführungen für Wirtschaftswege zur Baumaßnahme. Dabei wird dort u.a. eine neue Gussasphaltdeckschicht eingebaut und neue Geländer angebracht. Bauoberleitung und Bauüberwachung für das Gesamtprojekt liegen bei der Außenstelle Heidelberg der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest. 

Zusatzinformationen 

Seit dem 1. Januar 2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes verantwortlich für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen in Deutschland. Mit 13.000 Kilometern Autobahn und zukünftig bis zu 13.000 Beschäftigten an über 280 Standorten ist die Autobahn GmbH des Bundes eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland. 

Die Zentrale der Autobahn GmbH des Bundes hat ihren Sitz in Berlin. Eine ihrer insgesamt zehn regionalen Niederlassungen befindet sich in Stuttgart. Mit rund 1000 Beschäftigten ist die Niederlassung Südwest verantwortlich für ca. 1050 Kilometer Autobahnen in Baden-Württemberg sowie in Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz. Die zur Niederlassung gehörende Außenstelle Heidelberg ist verantwortlich für 200 km Autobahnstrecke und über 800 Ingenieurbauwerke in der Metropolregion Rhein-Neckar, davon mehr als 450 Brücken. 

Pressekontakt: 

Autobahn GmbH Niederlassung Südwest  
Mail: presse.suedwest[at]autobahn[dot]de 

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