A 6 – Anschlussstelle Homburg, Zeitplan des Ausbaus zollt dem Winter Tribut

Die Arbeiten zum Ausbau der A 6, Anschlussstelle Homburg sind in den vergangenen Tagen wiederholt Gegenstand von Anfragen von Medien und Verkehrsteilnehmern.

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Sie waren nach den turbulenten Wetterereignissen der letzten Wochen mit Starkregenereignissen, Schnee und Dauerfrost Anlass für die Niederlassung West der Autobahn GmbH und das von ihr beauftragte Bauunternehmen, Bilanz des bisherigen Baufortschritts zu ziehen und einen Ausblick auf die bevorstehenden Bauabschnitte zu geben.

„Wir haben zur Einhaltung unseres selbst gesteckten Zeitrahmens versucht, die Arbeiten trotz widriger Umstände über den Jahreswechsel 2020/21 und in den Wochen danach fortzusetzen. Das galt insbesondere für den Brückenbau“, erklärt Carsten Chassard, Leiter der Autobahn-Außenstelle Neunkirchen. „Die Arbeiten an weiteren zeitintensiven Gewerken mussten jedoch von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Februar 2021 ruhen. Nach den Wetterkapriolen der letzten Wochen waren wir nun gezwungen, den bisherigen Baufortschritt zu analysieren und die weiteren Schritte mit einem realistischen neuen Zeitplan zu unterlegen.“

Das anspruchsvolle Ziel, die Bauarbeiten bis Dezember dieses Jahres abschließen zu können, kann nach den neu gewonnenen Erkenntnissen nicht mehr erreicht werden. Die Fortschreibung des Zeitplans berücksichtigt neben den wetterbedingten Verzögerungen auch zusätzliche und unvorhergesehene Arbeiten, so zum Beispiel im Bereich der Zufahrt zur Rastanlage, wo Kanal- und Asphaltarbeiten nur unter ständiger Erreichbarkeit der Rastanlage ausgeführt werden konnten und können und Asphaltarbeiten im Umfeld der Anschlussstelle, die den bisher vorgesehenen Bauumfang erweitern.

Auf der Grundlage des bisherigen Baufortschritts ergeben sich folgende neue Eckdaten für die weiteren Abläufe: die aktuell laufende Bauphase, der Ausbau der Richtungsfahrbahn Mannheim, wird voraussichtlich bis Mitte August andauern. Nach Umstellung der Verkehrssicherung kann der nächste Bauabschnitt auf der Richtungsfahrbahn Saarbrücken dann unmittelbar anschließend beginnen. Er wird sich über den Winter hinziehen und voraussichtlich bis in das Frühjahr hinein hineinreichen.

„Die Winterperioden werden in unseren Breiten unberechenbarer. In den vergangenen Jahren gab es derart milde Winter, dass es bei Straßenbauarbeiten kaum wetterbedingte Zwangspausen gab“, erläutert Chassard zur Verlängerung der Bauzeit. „Der aktuelle Winter hat uns gezeigt, dass wir vorsorglich längere Winterpausen einplanen müssen. Einen über den ungewissen Winter 2021/22 hinausgehenden konkreten Ausblick auf das Bauende wagen wir nicht, werden aber nach wie vor zügig an der Fertigstellung des Projekts arbeiten.“


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Klaus Kosok (Technischer Regierungsdirektor)

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


T: +49 6821 100 888
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