A 8 Enztalquerung: Projektbegleitkreis trifft sich zur sechsten Sitzung

Am Donnerstagvormittag fand auf Einladung der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest die sechste Sitzung des Projektbegleitkreises zum Projekt „A 8, Enztalquerung“ per Videokonferenz statt.

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A 8 Enztalquerung  

Projektbegleitkreis trifft sich zur sechsten Sitzung 

Am Donnerstagvormittag fand auf Einladung der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest die sechste Sitzung des Projektbegleitkreises zum Projekt „A 8, Enztalquerung“ per Videokonferenz statt. Wie in der vergangenen Sitzung Ende Mai dieses Jahres angekündigt, wurden noch einmal alle Projektbeteiligten vor dem Start der Bauphase 1 im Zuge des Hauptloses zum sechsstreifigen Ausbau der Enztalquerung eingeladen, um über die Entwicklungen der vergangenen Monate zu informieren und gleichzeitig einen Ausblick darüber zu geben, welche weiteren Bauschritte nun folgen. Zudem nutzte die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest in diesem Rahmen erneut die Chance, um die Anliegen und Fragestellungen der verschiedenen Projektbeteiligten im gemeinsamen Austausch zu klären. 

Zunächst begrüßte Niederlassungsdirektorin Christine Baur-Fewson den Projektbegleitkreis und informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Inhalte der Sitzung. Anschließend informierten Projektleiter und Abteilungsleiter Großprojekte, Christian Hauck, sowie Geschäftsbereichsleiter Bau und Erhaltung, Timo Martin, über den Baufortschritt seit der vergangenen Sitzung des Projektbegleitkreises und über die nächsten anstehenden Projektschritte zur Bauphase 1 im Zuge des Hauptloses. Ebenso gaben sie einen Einblick über den aktuellen Stand zur Umleitung des Enztalradwegs und der Stauwarnanlage. Zudem wurde das erfolgreiche und bundesweit medial gelobte Autobahnkino-Event thematisiert, das aufgrund der Vollsperrung der A 8 im Zuge des Abbruchs der Kreisstraßenbrücke K 9808 zwischen Eutingen und Niefern-Öschelbronn stattfinden konnte. 

Abschließend bedankte sich Niederlassungsdirektorin Christine Baur-Fewson für den regen und konstruktiven Austausch und betonte, dass der erneute gemeinsame Dialog kurz vor dem Baustart besonders wichtig war, da ab dieser Bauphase unvermeidbar auch die größten Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und die Anwohner einhergehen. Um diese möglichst gering zu halten, setzt die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest nach wie vor auf eine zügige Umsetzung des Bauprojekts. 

Das nächste Treffen des Projektbegleitkreises ist je nach dem weiteren Baufortschritt voraussichtlich im Frühjahr 2022. 

Hintergrund zum Projektbegleitkreis „A 8, Enztalquerung“ 

Der Projektbegleitkreis wurde 2017 vom Regierungspräsidium Karlsruhe ins Leben gerufen und soll dazu beitragen, die Teilnehmer während der Projektlaufzeit auf einem aktuellen und einheitlichen Informationsstand zu halten. Zudem haben die verschiedenen am Projekt beteiligten Gruppen die Möglichkeit, Fragen und Anregungen direkt mit den Projektverantwortlichen zu besprechen. Die Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH setzt dieses Format nach Übergang der Projektverantwortung zu Beginn des Jahres weiter fort.  

Die Mitglieder des Projektbegleitkreises sind neben den projektverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahn GmbH Vertreterinnen und Vertreter der Bundes- und der Landespolitik, des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Gebietskörperschaften, der Träger öffentlicher Belange und weitere Multiplikatoren. 

Hintergrund zur Maßnahme A 8 Enztalquerung 

Der durch das Regierungspräsidium Karlsruhe geplante sechsstreifige Ausbau der A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd (Enztalquerung) ging zum 1. Januar 2021 an die Autobahn GmbH des Bundes über. Die bundeseigene Gesellschaft ist seitdem für alle Autobahnprojekte in Deutschland zuständig, so auch für das Projekt Enztalquerung.  

Die Enztalquerung der A 8 ist einer von noch zwei verbliebenen Abschnitten für den sechsstreifigen Ausbau der gesamten A 8 in Baden-Württemberg. Die Maßnahme beinhaltet neben dem Ausbau der A 8 auf einer Länge von rund 4,8 Kilometern den vierspurigen Ausbau der B 10 im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Ost, den Umbau der Anschlussstelle Pforzheim-Ost mit leistungsfähigen Zufahrten, den Ersatzneubau mehrerer Kreuzungsbauwerke, den Ersatzneubau der Enzbrücke, die Reduzierung der Steigung beziehungsweise des Gefälles, die Lärmschutzeinhausung auf 380 Metern und weiterer Lärmschutzwände und -wälle sowie die Abdichtung der Trasse und die Fassung und Reinigung des gesamten Oberflächenwassers. Weiterhin wird die PWC-Anlage Pforzheim-Süd modernisiert.  

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest unter: https://www.autobahn.de/suedwest/projekte/detail/a8-baustelle-enztalquerung-pforzheim-nord-pforzheim-sued-enzbruecke#uebersicht  

Zusatzinformationen 

Seit dem 1. Januar 2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes verantwortlich für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen in Deutschland. Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest mit rund 1000 Beschäftigten ist verantwortlich für ca. 1050 Kilometer Autobahnen in Baden-Württemberg sowie in Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz.   

 

Pressekontakt:  

Autobahn GmbH Niederlassung Südwest 

Mail: presse.suedwest@autobahn.de
 

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