A-bei-LEV: Dialogforum tagt zum 22. Mal

Am Dienstag, 31. Januar, ist das Dialogforum zum Projekt “A-bei-LEV: Autobahnausbau bei Leverkusen” zu seiner 22. Sitzung im Baubüro Köln-Merkenich zusammengetreten.

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Leverkusen/Köln (Autobahn GmbH). Am Dienstag, 31. Januar, ist das Dialogforum zum Projekt “A-bei-LEV: Autobahnausbau bei Leverkusen” zu seiner 22. Sitzung im Baubüro Köln-Merkenich zusammengetreten.

„Der Austausch im Dialogforum ist ein wichtiger Bestandteil des Planungsprozesses“, berichtet Willi Kolks, Leiter der Außenstelle Köln, Autobahn GmbH. “Wir können hier nicht nur die Öffentlichkeit informieren, sondern auch wichtige Erkenntnisse für den weiteren Planungsprozess sammeln.”

Das Planungsteam der Autobahn GmbH Rheinland berichtete den anwesenden Mitgliedern des Dialogforums vom aktuellen Sachstand in den verschiedenen Ausbauabschnitten des Projekts. So erhielten die ausgewählten Interessenvertretenden aus Zivilgesellschaft, lokaler Wirtschaft und der Städte Köln und Leverkusen Details zum Planungs- und Baufortschritt in den drei Ausbauabschnitten:

  • A1 zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Nord und Leverkusen-West inkl. Rheinbrücke
  • A1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen
  • A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und Leverkusen-Opladen

Darüber hinaus erläuterten die Planenden die Notwendigkeit des erneut durchgeführten Variantenvergleiches für den zweiten und dritten Bauabschnitt. Erforderlich war die Überprüfung der Vorzugsvarianten durch eine Novellierung der Richtlinien zum Lärmschutz an Straßen (RLS 19).  

Zum Abschluss der rund zweistündigen Sitzung hatten die Forumsmitglieder die Möglichkeit, ihre Fragen an die Projektverantwortlichen zu stellen. Dabei interessierten sich die Teilnehmenden vor allem für die erneut bestätigten Vorzugsvarianten der A1 in Hochlage sowie der A3 in Bestandslage.

Hintergrund:

Die Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImschV) definiert die Grenzwerte für Lärm. Anhand der Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen (RLS) werden die dazugehörigen Berechnungen durchgeführt. Im Jahr 2019 wurden die Vorgaben aus dem Jahr 1990 (RLS-90) durch die RLS-19 aktualisiert. Seit dem 1. März 2021 müssen die neuen Richtlinien angewandt werden. Die wesentlichen Unterschiede zwischen der RLS-90 und der RLS-19 liegen in dem Emissionsmodell: Während in der RLS-90 der Geräuschpegel für alle Fahrzeuge gleich angesetzt wurde, gibt es in der RLS-19 je nach Fahrzeugart individuelle Vorgaben.

Sebastian Bauer

Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln

Lauren Dohnalek

Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln

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