A1: Brücke Klosterholz bleibt für Verkehr gesperrt

Planungen für den Ersatzneubau des Überführungsbauwerks über die A1 zwischen Gevelsberg und Sprockhövel laufen.

Die Brücke Klosterholz führt über die A1.
Die Brücke Klosterholz führt über die A1.

Gevelsberg/Sprockhövel. Die Autobahn Westfalen plant den Neubau des Überführungsbauwerkes Klosterholz, das den Landringhauser Weg zwischen Gevelsberg und Sprockhövel über die A1 führt. Das Bestandsbauwerk ist seit Herbst 2023 gesperrt, da die Brücke aus dem Baujahr 1958 für die heutigen Verkehrslasten nicht ausgelegt ist.

Mit einer Brückenklasse BK12 war das Bauwerk für eine maximale Last von 12 Tonnen vorgesehen. Für landwirtschaftlichen Verkehr in den 1960er Jahren ausreichend: Brachte ein Traktor damals gerade einmal 1,3 Tonnen auf die Waage, können diese Fahrzeuge heute bis zu 16 Tonnen wiegen. Auch die grundsätzliche Bauweise der Brücke weist nach heutigen Maßstäben Defizite auf. Hinzu kommt der Zustand der über 60 Jahre alten Brücke. Vor allem die Rollenlager, die aus technischen Gründen nicht getauscht werden können, sind nicht mehr voll funktionsfähig.

Im Rahmen einer Sonderprüfung im Dezember ist die Brücke nochmals aus statischer Sicht und auch mit Blick auf den aktuellen Zustand bewertet worden. „Leider können wir das Bauwerk nicht mehr für den Verkehr freigeben“, bedauert Nadja Hülsmann, Geschäftsbereichsleiterin Bau in der Außenstelle Hagen der Autobahn Westfalen. Fußgänger und Zweiradfahrer können die Brücke weiter nutzen.

Für den Neubau laufen seit Ende 2023 die Planungen. Notwendige Baugrunduntersuchungen sind bereits beauftragt. „Einen genauen Zeitplan für den Bau können wir derzeit noch nicht vorlegen, da die Maßnahme auf der hoch belasteten A1 mit weiteren Baustellen koordiniert werden muss“, bittet Hülsmann um Verständnis.

Kontakt: Susanne Schlenga, Telefon: 015201594027, susanne.schlenga[at]autobahn[dot]de

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