A1 Weserstrombrücke Bremen: Sperrung einer Fahrspur in beide Fahrtrichtungen

Grund für die Sperrungen ist die notwendige Entlastung der Brücke vor endgültiger Instandsetzung.

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Bremen (Autobahn GmbH). Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordwest, hat an der Weserstrombrücke im Zuge der A1 eine ergänzende Bauwerksuntersuchung durchgeführt. Nach dem Ergebnis der aktuellen Prüfung hat sich der Zustand der Brücke weiter verschlechtert. Die Befahrbarkeit der Weserstrombrücke muss daher eingeschränkt werden. 

Gutachter haben insbesondere Korrosionsschäden festgestellt, die eine Entlastung des Bauwerks erfordern. Deshalb werden die rechten Fahrstreifen der Weserstrombrücke ab dem 7. August gesperrt. In jede Fahrtrichtung stehen danach noch drei von vier Fahrstreifen zur Verfügung. Lkw-Verkehre und genehmigungspflichtige Schwertransporte sind weiterhin möglich. Die Spursperrung bleibt zunächst bis Anfang 2024 eingerichtet. Dann sollen die bereits langfristig geplanten Instandsetzungsarbeiten zur Verbesserung der Tragfähigkeit der Weserstrombrücke beginnen. Die Arbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Die Instandsetzung und Ertüchtigung der Weserstrombrücke soll im Jahr 2026 abgeschlossen sein.

Im Rahmen verschiedener Bauwerksprüfungen hatten Brückenprüfende in der Vergangenheit Schäden an der Weserstrombrücke festgestellt, die instand gesetzt werden konnten. Die Autobahn GmbH hat Anfang 2021 die Verantwortung für die Weserstrombrücke vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV) Bremen übernommen und die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) mit der Planung und Durchführung der kommenden Instandsetzungs- und Ertüchtigungsmaßnahme beauftragt. Parallel dazu werden die Planungen für einen Ersatzneubau mit Hochdruck vorangetrieben. 

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