A23 - Sanierung und Grundinstandsetzung der Richtungsfahrbahn Süd zwischen der AS Pinneberg-Süd (18) und dem AD HH-Nordwest (22) erfolgreich früher als geplant abgeschlossen

Grundhafte Erneuerung der A23 RiFa Süd und OPA-Einbau nach über 12 Jahren ⦁ ca. 75.000 m² Asphalt eingebaut, 21 km Markierung und 4,5 km Schutzeinrichtungen hergestellt ⦁ Baustellenbedingte Verkehrssicherung zurückgebaut

A23 - Sanierung und Grundinstandsetzung der Richtungsfahrbahn Süd zwischen der AS Pinneberg-Süd (18) und dem AD HH-Nordwest (22) erfolgreich früher als geplant abgeschlossen Platzhalter

Die Autobahn GmbH Niederlassung Nord hat die Sanierung der A23 Richtungsfahrbahn (RiFa) Süd von der AS Pinneberg Süd (18) bis zur Landesgrenze und die Instandsetzung im Bereich Hamburg bis zum Autobahndreieck (AD) HH-Nordwest (22) erfolgreich und früher als geplant abgeschlossen. Im März war die Maßnahme begonnen worden. Ziel der Fertigstellung war 22.12.2023. 

Mit der frühzeitigen Fertigstellung stehen in beiden Fahrtrichtungen wieder zwei Fahrstreifen vollumfänglich zur Verfügung. Die Auffahrt der Anschlussstelle (AS) HH-Eidelstedt (21) Fahrtrichtung Süden/ A7 ist ab sofort wieder geöffnet.

Auf dem Hamburger Streckenabschnitt musste der Straßenkörper von Grund auf ausgetauscht werden, die Straßenentwässerung erneuert und der Mittelstreifen instandgesetzt werden.

In Summe wurden ca. 7.200 Tonnen offenporiger Asphalt (OPA) zum Lärmschutz der Anwohner:innen eingebaut, auf 4,5 km Schutzeinrichtungen neu erstellt und 21 km Markierung aufgetragen.

Die Baumaßnahme wurde für eine Summe von ca. 13,5 Mio € in Auftrag gegeben.
2024 wird das bestehende Regenrückhaltebecken im nördlichen Bereich der AS HH-Eidelstedt für eine nachhaltige Wasserhaltung grundhaft saniert und im südlichen Bereich ein neues Lamellenklärbecken errichtet. Ebenso wird die Auf- und Abfahrtsrampe an der AS HH-Eidelstedt RiFa Heide grundinstandgesetzt. Zudem sind Erhaltungsmaßnahmen zwischen den AS Tornesch und Pinneberg-Mitte in 2024 geplant. Für 2026 ist die Sanierung des Tunnelbauwerks im AD HH-Nordwest RiFa Heide angesetzt. 

Zum Hintergrund

Grund für die Maßnahme ist der gesamthaft schlechte Zustand der A23. Zuletzt wurde die Autobahn mit Rücksicht auf den Ausbau der A7 im Jahre 2009 saniert. Die Schäden im Bereich Hamburgs reichten nicht nur in die Deckschicht, sondern vielmehr bis in den Unterbau der Autobahn. 

Im Zuge der grundhaften Erneuerung auf Hamburger Gebiet wurde auch der Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahre 2017 umgesetzt. Neben bereits errichteten Lärmschutzwänden wurde offenporiger Asphalt (OPA) als Lärmschutzmaßnahme eingebaut. Dies erforderte einen Neubau des gesamten Entwässerungssystems, da offenporiger Asphalt nicht oberflächlich entwässert, sondern die Entwässerung in den offenen Poren der Deckschicht erfolgt. Von den Lärmschutzmaßnahmen profitieren rund 5.000 Anwohnerinnen und Anwohner, die seit 2017 auf die Umsetzung der Maßnahme warten.

Synergien nutzend erfolgte im Zuge der Baumaßnahmen im Stadtgebiet Hamburgs die Erneuerung des offenporigen Asphalts auf dem Gebiet Schleswig-Holsteins. So wurde 2022 die Deckschicht in Fahrtrichtung Heide zwischen der Landesgrenze Hamburg und der Anschlussstelle Halstenbek – Krupunder erneuert. Mit der Maßnahme im Jahr 2023 zwischen der AS Pinneberg-Süd und der Landesgrenze Hamburg erfolgte die Erneuerung der Richtungsfahrbahn Süd. Der offenporige Asphalt hatte in diesem Bereich an Lärmminderung und Griffigkeit verloren und musste daher saniert werden.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Christian Merl
Die Autobahn GmbH des Bundes 
Niederlassung Nord

Telefon: 040 235 1338 140
presse.nord[at]autobahn[dot]de

www.autobahn.de 
X (ehem. Twitter): @Autobahn_Nord

Zurück an den Seitenanfang