A3/A67 – Freigabe der neuen Verbindungsrampe Frankfurt-Darmstadt am Mönchhof-Dreieck

In der Nacht zum Donnerstag (22.9.) gibt die Niederlassung West der Autobahn GmbH die neue Verbindungsrampe der A3 aus Frankfurt kommend zur A67 in Richtung Darmstadt frei. Den Verkehrsteilnehmenden stehen dann zwei Fahrspuren uneingeschränkt zur Verfügung.

A3/A67 – Freigabe der neuen Verbindungsrampe Frankfurt-Darmstadt am Mönchhof-Dreieck Platzhalter

Am Mönchhof-Dreieck zweigt die Verbindungsrampe von der A3 zur A67 ab und verbindet das zentrale mit dem südwestlichen Rhein-Main-Gebiet. In direkter Nähe zum Frankfurter Flughafen ist das Mönchhof-Dreieck mit mehr als 200.000 Fahrzeugen täglich eines der verkehrsstärksten Autobahndreiecke Hessens.  Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wurde vor allem die Übergangsrampe Frankfurt - Darmstadt in den vergangenen Jahren besonders stark belastet. Die A3/A67-Verbindung musste infolge ablaufender Restnutzungsdauer neu geplant und gebaut werden.  

Mit einer Länge von 275 Metern wurde die neue Verbindungsrampe der A3 140 Meter östlich neben das vorhandene Bauwerk gebaut. Die Konstruktion besteht aus Stahlbeton. Mit den Arbeiten wurde im Oktober 2019 begonnen.

Unterhalb der Rampe werden zwei neue Entwässerungsanlagen gebaut, die zukünftig Regenwasser reinigen bevor dieses wieder dem Grundwasser zugeführt wird. Niederschlagswasser kann durch Mikroplastik, Reifen- und Bremsabrieb, sowie mit Öl belastet werden, sodass eine vorgeschaltete Reinigung des ablaufenden Wassers notwendig wird.

Durch eine neue optimierte Spuraufteilung im Einfädelungsbereich wird diese hochbelastete Verkehrsbeziehung an die verkehrlichen Gegebenheiten angepasst.

Nach der Verkehrsfreigabe wird mit dem Abbruch und Rückbau der alten Rampe begonnen. Das naturschutz- und forstrechtliche Ausgleichskonzept sieht im Anschluss an den Rückbau eine Neubepflanzung der alten Trasse mit Kiefern auf rund 2,6 Hektar Fläche vor. Rund 2,1 Hektar ehemalige Fahrbahn lassen sich dadurch entsiegeln. Durch den geringeren Kurvenradius der neuen Trassenführung entstehen bei der Neuanlage von Wald auf der alten Trasse rund neun Hektar zusammenhängende Waldfläche, die vorher zerschnitten waren. Zudem werden neue Lebensräume für Zauneidechsen angelegt und zahlreiche Fledermauskästen in der Umgebung aufgehängt.

Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme betragen 38,5 Millionen Euro.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Christa Tserdakidou-Mölbert

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


T: +49 6151 3306 3605
presse.west(at)autobahn.de

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