A4: Baumaßnahmen zwischen Köln und Gummersbach

Ab Ende September wird es zeitweise eng auf der A4 im Bergischen. Los geht es im Laufe der kommenden Woche mit vorbereitenden Maßnahmen, die Engpässe sowohl zwischen Bielstein und Gummersbach als auch eine zweigeteilte Sperrzeit der Abfahrten in der Anschlussstelle Bergisch Gladbach-Bensberg mit sich ziehen. Während der Wochenendmaßnahmen zwischen Bensberg und Overath ab Beginn der Herbstferien ist in Richtung Köln lediglich eine Spur frei. Anschließend startet die Fahrbahnsanierung auf der Wiehltalbrücke. Auch hier steht einen Monat lang nur eine Spur zur Verfügung. Anfang November werden mit den Arbeiten an der Unterführung Untereschbach (L136) und an der Hunstigtalbrücke gleich zwei Bauwerke in Angriff genommen.

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Köln/Rheinisch-Bergischer Kreis/Oberbergischer Kreis (Autobahn GmbH). In den kommenden Wochen und Monaten werden zu den bereits laufenden Baustellen auf der A4 zwischen Köln und Gummersbach noch einige Maßnahmen hinzukommen.

Fahrbahnerneuerung der A4 zwischen den Anschlussstellen Köln-Merheim und Overath-Untereschbach

Die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Köln-Merheim und Overath-Untereschbach erfolgen in zwei Bauabschnitten sowie mehreren vorgezogenen Wochenendmaßnahmen:

1. Bauabschnitt: Refrath – Bensberg

Im August 2023 begannen zwischen den Anschlussstellen Bergisch Gladbach-Refrath und -Bensberg die vorbereitenden Arbeiten, u.a. mit dem Aufbau der Baustellenverkehrsführung. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten starten Ende September 2023. In diesem Zusammenhang wird außerdem die Fahrbahndecke in der Anschlussstelle Bensberg saniert. Zu diesem Zweck werden die Abfahrten der Anschlussstelle Bensberg von Montag (25.9.), 7 Uhr, bis Samstag (7.10.) gesperrt. Die Auffahrten der Anschlussstelle Bensberg werden von Montag (9.10.) bis Samstag (20.10.) gesperrt.

2. Bauabschnitt: Merheim – Refrath

Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt der Sanierungsmaßnahme zwischen den Anschlussstellen Köln-Merheim und Bergisch Gladbach-Refrath sind für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. Die Arbeiten erfolgen innerhalb der Schulferien. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist bis September 2025 vorgesehen.

Hintergrund

Die Autobahn GmbH Rheinland erneuert die Fahrbahn der A4 zwischen den Anschlussstellen Köln-Merheim und Bergisch Gladbach-Bensberg, um die Verkehrssicherheit für die Verkehrsteilnehmenden auch auf dieser Strecke weiterhin gewährleisten zu können. Dadurch sollen außerdem langfristige Vollsperrungen wegen nicht verkehrssicherer Fahrbahnabschnitte vermieden werden. Zudem wird die Fahrbahndecke zwischen der Anschlussstelle Bergisch Gladbach-Bensberg und der Holzbachtalbrücke (Höhe Friehlinghausen) als vorgezogene Maßnahme erneuert.

Der stetig wachsende Verkehr hat auch auf der A4 deutliche Spuren hinterlassen: Spurrillen, Risse und Flickstellen machen die Fahrbahnerneuerung zwingend erforderlich. In diesem Zuge wird außerdem die Fahrbahnentwässerung erneuert. Zur Verbesserung der Streckenentwässerung sind zusätzliche Straßenabläufe mit einem Anschluss an den bestehenden Kanal geplant.
 

Vorgezogene Maßnahmen zwischen Bensberg und Overath

In den Sommerferien 2023 hat die Niederlassung Rheinland der Autobahn GmbH die Sanierung der Fahrbahndecken im Streckenabschnitt von der Anschlussstelle Bergisch Gladbach-Bensberg bis auf Höhe der Holzbachtalstraße (Overath-Frielinghausen) in Fahrtrichtung Olpe als vorgezogene Maßnahme begonnen. Für die Sanierungsarbeiten sind insgesamt sechs Wochenenden eingeplant. Für die Fahrtrichtung Köln sind folgende Wochenenden im Oktober vorgesehen:

Die Arbeiten starten jeweils freitags um 20 Uhr und enden montags bzw. mittwochs um 5 Uhr. In diesen Zeiten ist die A4 zwischen Höhe Holzbachtalstraße und dem Beginn der Dauerbaustelle in Höhe der Anschlussstelle Bensberg auf einen Fahrstreifen eingeengt.

 

Ersatzneubau der A4-Unterführung der L136 in Overath-Untereschbach

Der Abriss und Neubau der Brücke im Verlauf der A4 über die L136 startet Anfang November 2023 und wird in drei Hauptbauphasen abgewickelt. Als Erstes erhält die Brücke ein Traggerüst. Diese Konstruktion schränkt den Verkehrsraum unterhalb des Bauwerks ein.

Die alte Brücke kann aus statischen Gründen nur als Ganzes abgebrochen werden. So sind insgesamt zwei Behelfsbrücken erforderlich, eine je Fahrtrichtung. Die Errichtung der Behelfsbrücken erfolgt in zwei Schritten. Nachdem das Traggerüst steht, wird parallel zur alten Brücke eine Behelfsumfahrung inkl. der ersten Behelfsbrücke aufgebaut. Auf dieser fährt grundsätzlich der Verkehr in Richtung Olpe. Für die zweite Behelfsbrücke muss zunächst die alte Brücke abgebrochen werden, damit die Behelfsbrücke für die Fahrtrichtung Köln eingehoben werden kann.

Die neue Brücke wird in zwei Hälften (zeitlich versetzt) gebaut, so dass die Behelfsbrücken nacheinander zurückgebaut werden können. Dadurch kann der Verkehr, abgesehen von vereinzelten Sperrungen, durchgehend während des Baus der neuen Brücke weiter auf der A4 verbleiben. Darüber hinaus werden während der kompletten Bauzeit mit wenigen Ausnahmen zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung auf der A4 aufrechterhalten.
Im Vorfeld dieser Maßnahme wurden die Verkehrskonzepte in einem großen Kreis abgestimmt: A4/L136: Verkehrskonzept für den Neubau der Brücke Untereschbach abgestimmt | Aktuelles | Die Autobahn GmbH des Bundes

Weitere Informationen zu den bisher beschriebenen Maßnahmen: Fahrbahnerneuerung zwischen Köln-Merheim und Overath-Untereschbach | Projekt | Die Autobahn GmbH des Bundes

Arbeiten an der Werthsiefentalbrücke bei Engelskirchen stehen vor dem Abschluss

Seit Ende 2021 wird die Werthsiefentalbrücke bei Engelskirchen instandgesetzt. Dabei werden unter anderem die Rollenlager ausgetauscht, der Beton und die Fahrbahnübergänge instandgesetzt sowie Schutzeinrichtungen und Geländer erneuert. Zudem wird der Überbau der Brücke durch eine externe Vorspannung verstärkt und somit zukunftsfähig gemacht. 

Die Arbeiten sind weit fortgeschritten und werden voraussichtlich im ersten Quartal 2024 abgeschlossen werden.

 

Neue Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Wiehl-Bielstein und Gummersbach

Vor dem Winter bekommt die Wiehltalbrücke zwischen den Anschlussstellen Wiehl-Bielstein und Gummersbach eine neue Fahrbahndecke. Für die Arbeiten wird der Verkehr in beide Fahrtrichtungen von Ende September bis voraussichtlich Ende Oktober dieses Jahres auf einen Fahrstreifen eingeschränkt. Ab Dienstag (26.9.) beginnt die Einrichtung der Baustelle, ab Mittwoch (27.9.) besteht dann die einstreifige Verkehrsführung. Unter anderem aufgrund der vorgezogenen Maßnahme zwischen Bensberg und Overath starten die Arbeiten auf dem Bauwerk erst am Mittwoch (4.10.).

Diese Arbeiten sind unumgänglich, um ungeplante Einschränkungen und Sperrungen der Strecke wie im vergangenen Winter zu vermeiden. Da der Umleitungsverkehr der unterbrochenen A45 teilweise über die A4 verläuft, erfolgt die Maßnahme zur Hälfte in den verkehrsärmeren Herbstferien.

Arbeiten an der Hunstigtalbrücke nahe Gummersbach

Nach Abschluss der Arbeiten auf der Wiehltalbrücke beginnt die Autobahn GmbH Rheinland mit der umfangreichen Instandsetzung und externen Verstärkung der etwa 300 m langen Hunstigtalbrücke, die ebenfalls zwischen Wiehl-Bielstein und Gummersbach gelegen ist und u.a. die L321 überspannt. Um die Nutzungsdauer dieser viel befahrenen Brücke zu erhöhen, wird sie mit einer externen Vorspannung versehen. Gleichzeitig wird sie in fünf Bauphasen umfangreich saniert.

Um den Verkehr mit möglichst geringen Einschränkungen über die Hunstigtalbrücke leiten zu können, müssen zunächst die Standstreifen an den Rampen der Anschlussstelle Gummersbach saniert werden. Dabei ist eine ca. 5-tägige Sperrung der Anschlussstelle pro Fahrtrichtung notwendig. Informationen zu den genauen Terminen gibt die Autobahn GmbH Rheinland zeitnah bekannt.

Weitere Informationen dazu unter: https://www.autobahn.de/rheinland/projekte/detail/a4-fahrbahnerneuerung-zwischen-merheim-und-untereschbach

Alle diese Maßnahmen dienen dazu die A4 im Bergischen fit für die künftigen Verkehre zu machen und hier allen Verkehrsteilnehmenden eine leistungsfähige Strecke zur Verfügung zu stellen.

 

Pressekontakt:

  

Sabrina Kieback 

+ 49 152 21806355 

sabrina.kieback@autobahn.de  

Lauren Dohnalek

+49 172 62 26 551

lauren.dohnalek[at]autobahn[dot]de  

 

Die Autobahn GmbH des Bundes

Niederlassung Rheinland

Deutz-Kalker-Str. 18-26

50679 Köln

 

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