A43: Sperrung PWC-Anlage Scherenberg bei Sprockhövel wegen Bodenuntersuchungen

An der A43 werden bei Sprockhövel Bodenuntersuchungen durchgeführt, um vom Bergbau verursachte Hohlräume zu finden.

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Sprockhövel. Die Autobahn Westfalen lässt an der A43 im Bereich Sprockhövel Flächen auf mögliche Bergbauschäden untersuchen. Dazu wird die PWC-Anlage Scherenberg in Fahrtrichtung Wuppertal ab Mittwoch (11.8.) gesperrt. Der Verkehr auf der A43 wird in diesem Bereich zudem auf zwei verengten Fahrstreifen geführt. Die Arbeiten dauern in diesem Bereich voraussichtlich bis Mitte Oktober.

Bereits 2019 waren weiter nördlich Hohlräume neben der Autobahn und auch unter der Fahrbahn entdeckt und verfüllt worden. Im Zuge der weitergehenden Untersuchungen hatte sich herausgestellt, dass darüber hinaus im weiteren Verlauf der A43 Richtung Wuppertal mit durch den Bergbau verursachten Hohlräumen gerechnet werden muss. Mit den Bohrungen im Bereich Sprockhövel wird nun sichergestellt, dass vorhandene Hohlräume entdeckt und umgehend verfüllt werden können.

Nicht nur die A43 liegt in einem Gebiet, in dem in vielen Fällen Kleinzechen Kohle abgebaut haben. Auch an der A44 im Bereich Witten laufen seit längerem Arbeiten, um mögliche Hohlräume unter der Fahrbahn aufzuspüren und zu verfüllen. Dass es in der Region durch den Bergbau verursachte Hohlräume gibt, war zwar beim Bau der Autobahnen bekannt,  allerdings ist man in den 1960er Jahren nach dem Stand der Technik dieser Zeit vorgegangen und hat bekannte Hohlräume zum Beispiel mit Betonplatten überdeckt oder mit Schotter verfüllt. Die seit dieser Zeit enorm gewachsene Verkehrsbelastung in Menge und Gewicht macht es nun notwendig, die vorhandenen Hohlräume zu verfüllen.

Kontakt: Susanne Schlenga, Telefon: 015201594027, susanne.schlenga[at]autobahn[dot]de

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