A44: So geht es weiter am Autobahnkreuz Neersen

In wenigen Tagen endet das Kalenderjahr 2023. Die Verantwortlichen im Projekt „Grundhafte Erneuerung der A44 zwischen der Anschlussstelle Krefeld-Fichtenhain und Autobahnkreuz Neersen“ haben dies zum Anlass genommen, um auf die vergangenen und kommenden Monate zu blicken.

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Neersen (Autobahn GmbH). In wenigen Tagen endet das Kalenderjahr 2023. Die Verantwortlichen im Projekt „Grundhafte Erneuerung der A44 zwischen der Anschlussstelle Krefeld-Fichtenhain und Autobahnkreuz Neersen“ haben dies zum Anlass genommen, um auf die vergangenen und kommenden Monate zu blicken.

 

Begonnen hat das Projekt mit der grundhaften Erneuerung der Hauptfahrbahn in Fahrtrichtung Velbert in halbseitiger Bauweise von Kilometer 70,9 bis 75,2 zwischen März 2021 bis März 2022. Von März 2022 bis März 2023 wurde auf dem gleichen Abschnitt dann die Hauptfahrbahn in Fahrtrichtung Mönchengladbach-Ost in halbseitiger Bauweise erneuert. In diesem Bauabschnitt wurden drei Brückenbauwerke saniert.

Zwischen Dezember 2022 bis Juli 2023 wurde die Parallelfahrbahn in Fahrtrichtung Mönchengladbach-Ost von Kilometer 70,9 bis 69,25 inkl. der Anschlussstelle Neersen und inkl. der Rampe zur A52 in Fahrtrichtung Roermond grundhaft erneuert.

Im Juli 2023 wurde der vorhandene Bypass verändert und gesperrt – der Beginn der aktuellen Probleme. Dieser verbindet im Normalverkehr die Hauptfahrbahn in Fahrtrichtung Mönchengladbach-Ost mit der Parallelfahrbahn, um auf die A52 auffahren zu können. Da die Hauptfahrbahn der A44 in diesem Bereich grundhaft auf voller Breite saniert wird, musste der Bypass so verändert werden, dass der Verkehr zweispurig in der Parallelfahrbahn fließen konnte. Dieser Bauabschnitt erfordert die Sperrung der Auffahrt auf die A44 in der Anschlussstelle Neersen in Fahrtrichtung Mönchengladbach-Ost.

 

Für die Sanierung in diesem Abschnitt war zunächst eine Bauzeit bis zum 26. Oktober 2023 angesetzt. Doch während der Ausführung wurde ein zusätzlicher, nicht geplanter, Arbeitsschritt notwendig. Die Schutzplanken im Mittelstreifen mussten auf einer Länge von rund 80 Meter auf ein Fundament gestellt werden. Wegen dieser Maßnahme verschob sich die Bauzeit zunächst bis zum 3. November. Ein weiteres Problem ergab sich schließlich bei den Asphalt- und Markierungsarbeiten auf der Hauptfahrbahn, die am 9. Oktober begonnen hatten. Zunächst konnte wie geplant asphaltiert werden. Wetterbedingt konnten ab dem 23. Oktober keine Arbeiten mehr ausgeführt werden. Die folgenden Wochen stellten sich als dauerhaft nass dar, was die Fortführung der Arbeiten unmöglich machte. Erst Ende November war es der Baufirma möglich, die restlichen Asphaltbau-Arbeiten auszuführen. Die Markierung konnte aufgrund der wieder kalten und nassen Witterung bisher nicht ausgeführt werden. Diese soll noch in dieser Woche aufgebracht werden. Mitte der Kalenderwoche 51 gehen alle Baufirmen in die Weihnachtsferien, die Wiederherstellung des Bypasses in seinen ursprünglichen Zustand beginnt daher erst ab dem 8. Januar.

Am 8. Januar geht es weiter

Hierfür wird eine zweiwöchige Sperrung der Parallelfahrbahn inkl. der Auffahrt auf die A52 sowie weiterhin die Sperrung der AS Neersen notwendig. In diesen zwei Wochen fließt der Verkehr ausschließlich einspurig über die Hauptfahrbahn der A44 bis Mönchengladbach-Ost. Wenn der Bypass wiederhergestellt worden ist – planmäßig am 24. Januar – kann die A44 in Fahrtrichtung Mönchengladbach-Ost inkl. der kompletten Anschlussstelle Neersen freigegeben werden. Alle Bauzeiten sind vorbehaltlich der Witterung zu behandeln.

 

Im Anschluss erfolgt dann bis Juni 2024 die grundhafte Erneuerung des Standstreifens in Fahrtrichtung Velbert von Kilometer 69,25 bis 70,9. Die Hauptfahrbahn wurde bereits vor circa vier Jahren saniert.

 

INFO

Unter „Grundhafter Erneuerung“ verstehen Straßenbauer übersetzt „einmal alles neu“:

    • Erneuerung der kompletten Entwässerung
    • Erneuerung Fahrbahnaufbau (obersten 54 cm)
    • Erneuerung der Schutzplanken
    • Erneuerung Verkehrszeichenträger und Bodentafeln (Blaubeschilderung)

Hinzu kommen häufig Brückenbauwerke, die ebenfalls saniert werden.

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