A44: Verkehrsbeobachtungen zwischen den Kreuzen Unna-Ost und Werl

Für ein Forschungsprojekt werden an der A44 zwischen Unna-Ost und Werl Verkehrsdaten erfasst und ausgewertet.

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Unna/Werl. Zwischen den Autobahnkreuzen Unna-Ost und Werl werden ab Dienstag (21.9.) für zwei Wochen umfangreiche Erhebungen des Verkehrsgeschehens durchgeführt. Mit der Untersuchung auf dem 2,5 Kilometer langer Streckenabschnitt sollen Verkehrsströme mit und ohne Verkehrsbeeinflussungsanlage detailliert erfasst werden. Die gesammelten Informationen werden im Rahmen eines Forschungsprojekts, das von der Bundesanstalt für Straßenwesen angestoßen wurde, verwendet.

Ziel des Projektes ist, die Bewertung von Maßnahmen des Verkehrsmanagements durch eine bessere Ausnutzung der bislang zur Verfügung stehenden Informationen zu verbessern und möglichweise auch bisher unberücksichtigte Informationsquellen wie beispielsweise Flottendaten einzubinden. Besondere Herausforderung dabei: Das tägliche Verkehrsgeschehen wird von unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst. Wetter, Unfälle auf anderen Strecken, Baustellen – all diese Einflüsse sorgen dafür, dass sich Verkehrsmengen verändern. Mit der nun durchgeführten Untersuchung soll unter anderem herausgefunden werden, wie sich Verkehrssteuerung z.B. auf das Staugeschehen, auf Reisezeiten oder auf das Unfallgeschehen auswirkt. Diese Auswirkungen werden in einen Kostenrahmen überführt, der darstellt, welche finanziellen Wirkungen Störungen im Verkehrsgeschehen haben. Damit wird eine Grundlage für Kosten-Nutzen-Analysen geschaffen, bei denen die Kosten beispielsweise einer Streckenbeeinflussungsanlage auf der Autobahn den erzielten Wirkungen (in Euro) gegenübergestellt werden.

Kontakt: Susanne Schlenga, Telefon: 015201594027, susanne.schlenga[at]autobahn[dot]de

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