A45: Sperrung der Altenaer Straße wird vorzeitig aufgehoben

Nach der Sprengung der A45-Talbrücke Rahmede kann in Lüdenscheid der Verkehr auf der Altenaer Straße schneller wieder fließen als geplant.

A45: Sperrung der Altenaer Straße wird vorzeitig aufgehoben Platzhalter

Lüdenscheid. Die Sperrung der Altenaer Straße (L530) in Lüdenscheid kann zehn Tage früher als geplant aufgehoben werden. „Die Brückentrümmer der Talbrücke Rahmede und das darunter liegende Fallbett sind im Bereich der Straße bereits weitgehend abgeräumt, so dass wir die Vollsperrung am kommenden Donnerstag (1.6.) abends aufheben können“, sagte Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH. 

Am 17. April war die Altenaer Straße unter der Talbrücke voll gesperrt worden, um auch an dieser Stelle das Fallbett für die Brückensprengung anzulegen. Am Sonntag (7.5.) wurde die Brücke schließlich gesprengt. Oberste Priorität hatte seitdem, die Altenaer Straße wieder freizugeben. Neben dem Abräumen von Schutt, Stahl und Fallbett-Material mussten auch die zahlreichen Seecontainer, die die anliegenden Gebäude geschützt haben, wieder abgebaut werden. Die Container werden zunächst auf der Autobahn zwischengelagert, bevor sie endgültig wieder abtransportiert werden. Der Container-Turm, der von der Druckwelle gegen ein leerstehendes Gebäude gedrückt worden ist, wird im Nachgang geborgen. Eventuell ist hierzu noch einmal eine kurzeitige halbseitige Sperrung der Altenaer Straße notwendig.

Mit der Freigabe der L530 wird auch die Ampelanlage zwischen Nord- und Südhang wieder eingerichtet. „Wir wollen auch beim Abtransport der Brückenreste und des Fallbett-Materials so wenig wie möglich in den Verkehr eingreifen“, sagt Sauerwein-Braksiek. Die Transporte werden darum wie auch schon beim Bau des Fallbettes über die Autobahn abgewickelt.“

Kontakt: Susanne Schlenga, Telefon: 015201594027, susanne.schlenga[at]autobahn[dot]de

Zurück an den Seitenanfang