A45-Talbrücke Eisern: Vorbereitungen für die zweite Sprengung laufen auf Hochtouren

Die Autobahn Westfalen bereitet im Zuge des Ersatzneubaus der Talbrücke Eisern die Sprengung des zweiten Teilbauwerks vor. Diese findet am Sonntag, 26. März 2023, um 11 Uhr statt.

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Eisern. Ein erster wichtiger Schritt war die Umlegung des Verkehrs, der seit Ende vorletzter Woche komplett - in beiden Fahrtrichtungen zweispurig  - über das neu gebaute Teilbauwerk (Fahrtrichtung Dortmund) fließt. Seit dieser Zeit laufen auch die Vorbereitungen für die Sprengung Ende März auf Hochtouren. Unter der Brücke ist die L909 zwischen Eisern und Obersdorf voll gesperrt, weil dort das Fallbett aufgeschüttet wird. Dieses verhindert, dass herabstürzenden Trümmer oder Teile der Brücke unkontrolliert umherfliegen und sorgt dafür, dass die Brücke sanft landet.

Talbrücke verliert Gewicht

Aber auch auf dem nun gesperrten Teilbauwerk (Fahrtrichtung Frankfurt) herrscht reges Treiben: Für die Sprengung muss die Talbrücke Eisern „geleichtert“ werden. Das heißt, sie muss an Gewicht verlieren. Je mehr Brückenteile vorher abgebrochen oder abgebaut werden, desto weniger fällt nach unten und die Erschütterungen reduzieren sich beim Aufprall. Zunächst wurde auf der Brücke die dicke Asphaltschicht abgetragen. Derzeit sind die Arbeiter eines Abbruchunternehmens damit beschäftigt, die Schutzplanken abzureißen, die Rand- und Mittelkappen zu entfernen sowie die Geländer zu demontieren. Mitte März beginnt dann der Sprengmeister mit den vorbereitenden Arbeiten für die eigentliche Sprengung.

Kontakt: Anke Bruch, 0173/5742716, anke.bruch[at]autobahn[dot]de

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