A45: Untersuchungen an der Talbrücke Rahmede laufen weiter

Um die Tragfähigkeit der Talbrücke Rahmede weiter zu überprüfen, laufen Untersuchungen unter anderem mit einem Magnetfeldprüfverfahren.

Ein Kranarm hält den Korb, mit dem die Prüfer unter der Brücke arbeiten.
Mit einem Brückenuntersichtgerät wird der Brückenüberbau der Talbrücke Rahmede untersucht. Foto: Autobahn Westfalen/Susanne Schlenga

A45: Untersuchungen an der Talbrücke Rahmede laufen weiter

Lüdenscheid. Auch am Montag sind die Untersuchungen an der Talbrücke Rahmede fortgesetzt worden. Schon am Wochenende hatten die Statik-Experten den Brückenüberbau weiter unter die Lupe genommen, um das Ausmaß der Verformungen zu erfassen. Gleichzeitig hatte Autobahn Westfalen Kommunen, den Kreis, Vertreter von Polizei und Feuerwehr sowie Straßen.NRW und weitere Beteiligte zu einem so genannten Verkehrstermin an einen (digitalen) Tisch gerufen, um die Umleitungssituation weiter zu optimieren.

Umleitungen zeigen Wirkung

„Die Polizei hat uns mitgeteilt, dass die von der Autobahn GmbH des Bundes eingerichteten großräumigen Umleitungsstrecken sowie zusätzlichen Informationen, die in dem betroffenen Korridor zurzeit über unsere dynamischen Wegweiser (dWiStA) geschaltet sind, Wirkung gezeigt haben“, sagt Michael Neumann, als Projektleiter für die Talbrücke zuständig. Der Nord-Süd-Verkehr wird weiträumig im Westen über die A3 via Köln oder östlich der A45 über die A44/A7 via Kassel gelenkt.

Ebenfalls im Blick stehen die Bedarfsumleitungen U16 und U39, die seit der Sperrung der A45 am Donnerstag schrittweise optimiert worden sind und weiterhin werden. So hat die Stadt Lüdenscheid alle Baumaßnahmen auf der U16 und U39 aufgehoben. Ampelanlagen werden angepasst und möglichst umprogrammiert.

Aufwendiges Prüfverfahren

Unter der Brücke werden derweil unter anderem mit Hilfe einer so genannten Magnetpulverprüfung Schweißnähte auf Risse überprüft. Für das aufwendige Verfahren muss zunächst der Korrosionsschutz über der Schweißnaht entfernt werden. Dann wird eine weiße Grundierung aufgesprüht, um anschließend das schwarze Magnetpulver, das sich durch ein elektromagnetisches Feld an einem möglichen Riss sammeln würde, gut sehen zu können. Auch wird der Brückenscan fortgesetzt, um das Bauwerk auf weitere mögliche Verformungen zu untersuchen. „Alle Daten, die wir jetzt sammeln, müssen wir anschließend auswerten, um zu einer Entscheidung über das weitere Vorgehen zu kommen“, so Michael Neumann.

Aktuelle Fotos finden Sie hier: https://autobahn.qbank.se/mb/?h=6cb891ef09788ad5a8081c9e22046f76

Kontakt: Susanne Schlenga, Telefon: 015201594027, susanne.schlenga[at]autobahn[dot]de

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