A45/A485: Verbindung von Gießen nach Frankfurt im Südkreuz wird freigegeben

Die Untersuchungen der Autobahn Westfalen am Bauwerk im Gießener Südkreuz sind abgeschlossen.

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Gießen. Die Untersuchungen der Autobahn Westfalen am Bauwerk im Gießener Südkreuz sind abgeschlossen. Die Verbindung der A485 aus Gießen kommend auf die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt wird am nächsten Freitag, 10. November, gegen 17 Uhr wieder freigegeben. Die Verbindung von der A45 auf die A485 (in Fahrtrichtung Gießen) bleibt bis auf weiteres gesperrt.

Der Verkehr im Gießener Südkreuz in Richtung Frankfurt (von der A485 auf die A45) als auch Richtung Gießen (von der A45 auf die A485) wurde bisher mit einem Beschleunigungs- beziehungsweise Verzögerungsstreifen verteilt. „Um die Belastung auf den geschädigten Träger zu reduzieren, darf nun kein Verkehr mehr über den äußeren Träger des Brückenbauwerks fließen. „Das bedeutet, wir können in der Verteilerfahrbahn den Verkehr nur einspurig laufen lassen und somit nur eine Verbindung freigeben“, erläutert Samuel Freund, Geschäftsbereichsleiter Bau der Außenstelle Dillenburg bei der Autobahn Westfalen.

In den vergangenen Wochen wurden die statischen Auswirkungen eines im Juni festgestellten Brückenschadens erkundet und umfangreich untersucht. Außerdem wurde geprüft, ob es weitere Schäden am Bauwerk gibt. Die Ergebnisse: Neben den gerissenen Spanngliedern im äußeren Träger gibt es keine weiteren Schäden, die die Tragfähigkeit einschränken. In den nächsten Monaten wird die Autobahn Westfalen an der Brücke ein Monitoring-System installieren, um das Bauwerk ständig zu überwachen. Der Neubau ist bereits in Planung.

Hintergrund:

Seit dem 21. Juni waren die südliche Verteilerfahrbahn inklusive der Verbindungen von der A485 (aus Gießen kommend) auf die A45 (Fahrtrichtung Frankfurt) sowie von der A45 (Fahrtrichtung Frankfurt) auf die A485 (Fahrtrichtung Gießen) im Gießener Südkreuz gesperrt. Der Grund waren drei gerissene Spannglieder im äußeren Träger der Brücke, die die A45 über die A485 führt. Der Schaden wurde bei einer Brücken-Sonderprüfung festgestellt.

Kontakt: Anke Bruch, 0173/5742716, anke.bruch[at]autobahn[dot]de

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