A49 Kassel: Einbahnstraße auf der Südtangente ab 2. Mai 2023

Ab dem 2. Mai geht der 3-streifige Einbahnstraßenring auf der A49 und der A44 „gegen den Uhrzeigersinn“ rund um Kassel in Betrieb.

A49 Kassel: Einbahnstraße auf der Südtangente ab 2. Mai 2023 Platzhalter

Einbahnstraße von Kreuz Kassel Mitte in Fahrtrichtung Kreuz Kassel-West

KASSEL. Ab dem 2. Mai geht, wie bereits mehrfach angekündigt, der 3-streifige Einbahnstraßenring auf der A49 und der A44 „gegen den Uhrzeigersinn“ rund um Kassel in Betrieb. Das bedeutet, dass die A49 Südtangente ab dem Autobahnkreuz Kassel-Mitte (A7/A49) 3-streifig nur in Fahrtrichtung Autobahnkreuz Kassel-West (A49/A44) befahren werden kann. Die Auf- und Ausfahrten an den Anschlussstellen der Südtangente sind auch nur in Fahrtrichtung Kreuz Kassel-West nutzbar (einzige Ausnahme siehe unter „Entlastungsmaßnahmen“).

A44 Einbahnstraße ab dem Kreuz Kassel-West in Fahrtrichtung Dreieck Kassel-Süd

Die A44 ist ab dem Kreuz Kassel-West, über die Bergshäuser Brücke, in Fahrtrichtung Autobahndreieck Kassel-Süd/A7 ebenfalls eine 3-streifige Einbahnstraße. Wer also auf der A7 von Süden kommend, am Dreieck Kassel-Süd auf die A44 in Fahrtrichtung Dortmund fahren will, muss auf der A7 weiter bis zum Autobahnkreuz Kassel-Mitte fahren und dort im 3-streifigen Einbahnstraßenverkehr über die Südtangente bis zum Kreuz Kassel-West fahren um dort wieder auf die A44 in Richtung Dortmund zu gelangen.

Instandsetzung der Südtangente

Grund für diesen Einbahnstraßenring ist die notwendige Instandsetzung der A49 Südtangente zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und dem Kreuz Kassel-West. Saniert werden der Fahrbahnoberbau, die Entwässerungseinrichtungen und die passiven Schutzeinrichtungen. Die Bauzeit im ersten Abschnitt beträgt 9 Monate. Danach, voraussichtlich ab Februar 2024, erfolgt die Verkehrsführung im 2. Bauabschnitt für 10 Monate genau andersherum, als 3-streifiger Einbahnstraßenring im Uhrzeigersinn. Der Vorteil dieses Einbahnsystems ist, dass immer eine komplette Richtungsfahrbahn der Südtangente auf rund acht Kilometer Länge am Stück durchgängig gebaut werden kann.

Entlastungsmaßnahmen

Bis Ende Juli und ab Ende August ist, als innerstädtische Fuldaquerung, die Verbindung zwischen den A49 Anschlussstellen Auestadion und Waldau, entgegen dem Einbahnverkehr, möglich. Der Verkehr kann von der B3 an der AS Auestadion, entgegen der geltenden Fahrtrichtung auf die Südtangente auffahren und an der AS Waldau abfahren um auf die L3460 oder die B83 zu gelangen. An der L3460 sind zwischen Bergshausen und Dörnhagen zwei temporäre Teilanschlussstellen eingerichtet worden. Hier sind die Auffahrt von der L3460 auf die A7 in Fahrtrichtung Süd möglich und etwas weiter südlich, die Ausfahrt von der A7 aus Süden kommend auf die L3460.

Hintergrund

Ende 2024 wird der Neubau der A49 fertiggestellt und am Ohmtal-Dreieck an die A5 angeschlossen. Die Autobahn GmbH des Bundes rechnet damit, dass die Verkehrsbelastung der Südtangente dann von rund 65.000 Fahrzeuge/täglich in Teilbereichen um bis zu 17.000 Fahrzeuge auf rund 82.000 Fahrzeuge/täglich zunimmt. Um auf diese Verkehrsverlagerungen vorbereitet zu sein, wird die Südtangente jetzt in einem beschleunigten Verfahren instandgesetzt.

Informationen zum Gesamtprojekt finden Sie hier: A 49: Instandsetzung der Südtangente zwischen Kreuz Kassel-Mitte und Kreuz Kassel-West

Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die Maßnahmen und um erhöhte Aufmerksamkeit in der geänderten Verkehrsführung.

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