A4plus: Bürgerdialog zur Vorzugsvariante des A4-Ausbaus im Kölner Süden

Bei einem virtuellen Bürgerdialog tauschte sich die Autobahn GmbH gestern (29.8.) mit zahlreichen Interessierten zum Projekt A4plus und der im Juni vorgestellten Vorzugsvariante aus.

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Köln (Autobahn GmbH). Bei einem virtuellen Bürgerdialog tauschte sich die Autobahn GmbH gestern (29.8.) mit zahlreichen Interessierten zum Projekt A4plus und der im Juni vorgestellten Vorzugsvariante aus. Es herrschte reges Interesse: Insgesamt nahmen an den beiden Terminen etwa 150 Personen teil.

Vorzugsvariante: Verbreiterung auf der Nordseite
In einem umfassenden fachlichen Abwägungsprozess, in dem sieben Varianten vertieft untersucht wurden, schnitt die Variante 2.1c im Vergleich am besten ab. Bei dieser Lösung handelt es sich grundsätzlich um einen symmetrischen Ausbau. Im Bereich der geplanten Rodenkirchener Brücke ist die Trasse jedoch um etwa eine Fahrbahnbreite nach Norden verschoben.

Viele Fragen zum komplexen Projekt
Die interessierten Bürgerinnen und Bürger nutzten die Chance, um zahlreiche Fragen zu diesem komplexen Projekt zu stellen und verschiedene Aspekte zu diskutieren. Eine ausführliche Erörterung gab es u. a. zu der Frage, weshalb der Ausbau der A4 trotz des Baus der Rheinspange 553 notwendig sei. Auch die seit Bekanntwerden der Vorzugsvariante in der Öffentlichkeit kursierende Aussage, dass für den Ausbau der A4 und dem Neubau der Rodenkirchener Brücke 98 Privateigentümer*innen enteignet werden müssen, wurde in der virtuellen Sitzung mit Fakten entkräftet.

Umfassende Informationen auf der Projektwebsite
Auf der Projektwebsite informiert die Autobahn GmbH ausführlich zum Projekt und zur ausgewählten Vorzugsvariante. Zusätzlich finden Interessierte dort Antworten auf viele Fragen. Aufgrund der Komplexität des Projekts halten sich in der öffentlichen Diskussion einige Fehlinformationen. Um zu einer faktenbasierten Debatte beizutragen, haben wir einige dieser Fehlinformationen vor dem Hintergrund des aktuellen Planungsstandes eingeordnet. Beispielsweise erläutern wir, warum der Ausbau der A4 auch mit der Realisierung der Rheinspange 553 erforderlich bleibt und was es mit der Überprüfung der sogenannten „Nullvariante“ auf sich hat.

Projektwebsite A4plus: A4plus | Home

Hintergrund
Die sechs Fahrspuren der A4 im Kölner Süden sind für das gegenwärtige und zukünftige Verkehrsaufkommen nicht mehr ausreichend. Staus in der Region sind die regelmäßige Folge. Zudem hat die Rodenkirchener Brücke ihre Lebensdauer erreicht und muss ersetzt werden. Der Ausbau der A4 im Kölner Süden wurde daher im Bundesverkehrswegeplan 2030 der Bundesregierung in den „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat hierfür einen Planungsauftrag erhalten, der Mitte 2019 angestoßen wurde. Die Autobahn GmbH des Bundes hat zum 01.01.2021 den Planungsauftrag vom Landesbetrieb Straßenbau NRW übernommen. Der Projektabschnitt beginnt östlich des Autobahnkreuzes Köln-Süd, überquert mit der Rodenkirchener Rheinbrücke den Rhein und endet im weiteren Verlauf vor dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg.

Asuman Altay

Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln

Sabrina Kieback

Leiterin Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln

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