A4plus: Vorzugsvariante des A4-Ausbaus im Kölner Süden steht fest

Nun steht fest: Die Trasse der A4 wird im Bereich der Rodenkirchener Brücke um etwa eine Fahrbahnbreite nach Norden verschoben, der restliche Ausbau erfolgt grundsätzlich symmetrisch.

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Köln (Autobahn GmbH). Nun steht fest: Die Trasse der A4 wird im Bereich der Rodenkirchener Brücke um etwa eine Fahrbahnbreite nach Norden verschoben, der restliche Ausbau erfolgt grundsätzlich symmetrisch. Gestern Abend (19.6.) stellte das zuständige Ingenieurbüro sowie die Projektplaner*innen der Autobahn GmbH den 20 Teilnehmenden des Dialogforums „A4plus“ in einer virtuellen Sitzung die Vorzugsvariante für den 8-streifigen Ausbau der A4 im Kölner Süden vor.

Die Auswahl der Vorzugsvariante ist in einem fachlichen Abwägungsprozess erfolgt, in dem sieben Varianten vertieft untersucht worden sind. Die Varianten sind hinsichtlich ihrer objektplanerischen und umweltfachlichen Auswirkungen bewertet worden. Im Vergleich zu den anderen Varianten weist die gewählte „Variante 2.1c“ in zentralen Punkten entscheidende Vorteile auf:

  • Sie ist mit den geringsten Gesamtkosten verbunden
  • Sie erfordert mit etwa sieben Jahren eine vergleichsweise geringe Bauzeit
  • Die Verkehrsführung kann während der Bauphase einfacher sichergestellt werden als bei vielen anderen Varianten
  • Die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zeigen zudem, dass die Vorzugsvariante auch aus umweltfachlicher Sicht die verträglichste Variante ist

Virtueller Bürgerdialog im August

Im Rahmen eines virtuellen Bürgerdialogs am 29. August 2023 können Bürger*innen ihre Fragen zur Vorzugsvariante der Autobahn GmbH des Bundes stellen. Alle Interessierten finden in Kürze nähere Informationen auf der Projektwebsite „A4plus“.

Weiterer Planungsprozess

Als nächster Schritt im Planungsprozess folgt die Entwurfsplanung. Hier wird die Vorzugsvariante im Detail ausgearbeitet und im Anschluss der Vorentwurf erstellt. Gegenüber der Vorplanung sind in dieser Phase in einem begrenzten Korridor Verschiebungen möglich. Der Vorentwurf ist die Grundlage für die anschließende Genehmigungsplanung und die Planfeststellung. Nach deren Abschluss kann mit der Ausführungsplanung und im Anschluss mit der baulichen Umsetzung begonnen werden.

Hintergrund:

Die sechs Fahrspuren der A4 im Kölner Süden sind für das gegenwärtige Verkehrsaufkommen nicht mehr ausreichend. Staus in der Region sind die regelmäßige Folge. Der Ausbau der A4 im Kölner Süden wurde daher im Bundesverkehrswegeplan 2030 der Bundesregierung in den „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Zudem hat die Rodenkirchener Brücke in ca.15-20 Jahren ihre Lebensdauer erreicht und muss ersetzt werden.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat hierfür einen Planungsauftrag erhalten, der Mitte 2019 angestoßen wurde. Die Autobahn GmbH des Bundes hat zum 01.01.2021 den Planungsauftrag vom Landesbetrieb Straßenbau NRW übernommen. Der Projektabschnitt beginnt östlich des Autobahnkreuzes Köln-Süd, überquert mit der Rodenkirchener Rheinbrücke den Rhein und endet im weiteren Verlauf vor dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg.

Mehr zum Thema:
A4plus

Sabrina Kieback

Leiterin Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln

Asuman Altay

Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln

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