A544: Erfolgreiche Sprengung der Haarbachtalbrücke in Aachen

[Mit Video] Die Haarbachtalbrücke im Zuge der A544 ist am Dienstag (30.01.) erfolgreich gesprengt worden. Innerhalb von 75 hundertstel Sekunden zündeten die 240 Sprengladungen in den Bohrlöchern der acht Stahlstützen, dann fiel die Haarbachtalbrücke innerhalb kürzester Zeit in sich zusammen. Die Sprengung war zugleich der Startschuss für den Neubau der Haarbachtalbrücke.

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Aachen (Autobahn GmbH). Die Haarbachtalbrücke im Zuge der A544 ist am Dienstag (30.01.) erfolgreich gesprengt worden. Innerhalb von 75 hundertstel Sekunden zündeten die 240 Sprengladungen in den Bohrlöchern der acht Stahlstützen, dann fiel die Haarbachtalbrücke innerhalb kürzester Zeit in sich zusammen. Die Sprengung war zugleich der Startschuss für den Neubau der Haarbachtalbrücke.

Thomas Ganz, Direktor der Niederlassung Rheinland: „Ich freue mich, dass wir mit der Sprengung der Haarbachtalbrücke den ersten Schritt für den Ersatzneubau gemacht haben. Nun gehen wir gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern weiter voran, denn bereits in 22 Monaten soll die Strecke wieder nutzbar sein. Damit wären wir dann unter Vollsperrung der A 544 und unter Nutzung eines kreativen Baulogistikkonzeptes doppelt so schnell wie ursprünglich vorgesehen.“

Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen: „Mit der Sprengung der Haarbachtalbrücke ist ein großer und sichtbarer Schritt getan. Sie markiert den Fortschritt eines ambitionierten, für Wirtschaft wie Region wichtigen Projekts. Und sie trägt dazu bei, den Neubau zeitlich zu optimieren. Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit im Vorfeld der Sprengung. Feuerwehr, Ordnungsamt, Verkehrsbehörden, Bezirksamt haben mit den Verantwortlichen für das Projekt Hand in Hand gearbeitet. Jetzt freue ich mich darauf, dass der Bau der neuen Brücke in großen Schritten vorankommt und hoffe, dass er ebenso reibungslos ablaufen wird wie die Sprengung.“

Digitale Verkehrslenkung und flankierende Mobilitätsangebote während der Sperrung

Neu installierte digitale Verkehrsinformationstafeln an acht Standorten lenken rund um das Aachener Kreuz die Verkehrsströme auf der A4 und der A44, um Staus möglichst zu vermeiden. Weiterhin wird die Sperrung durch ein breit aufgestelltes Mobilitätsangebot flankiert – gemeinsam erarbeitet von der Autobahn GmbH Rheinland, der Stadt Aachen und der IHK Aachen. Pendlern wird der Umstieg auf ausgebaute Angebote wie „Parken und Mitfahren“ sowie „Park and Ride“ leicht gemacht. Ein Monitoring der Umleitungsstrecken und der neu aufgestellten Mobilitätsmaßnahmen findet fortlaufend statt; Ergebnisse werden entsprechend ausgewertet und umgesetzt.

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