A565: Sperrung Südteil des Endenicher Ei inklusive Rampen von und nach Poppelsdorf

Mit der Sperrung des südlichen Teilbauwerkes des „Endenicher Ei“ an der A565 beginnen ab Montag (13.11.), 7 Uhr die Bauarbeiten für den geplanten Ersatzneubau des Bauwerkes. Der Autoverkehr auf der kreuzenden B56 kann mit Hilfe der in der Mitte vorhandenen Behelfsbrücke weiterhin zweistreifig in beide Fahrtrichtungen fließen. Die Teilsperrung auf der B56 wird bis voraussichtlich Ende 2024 aufrechterhalten werden müssen, da in diesem Zeitraum das südliche Teilbauwerk abgerissen und neu gebaut wird.

A565: Sperrung Südteil des Endenicher Ei inklusive Rampen von und nach Poppelsdorf Platzhalter

Bonn (Autobahn GmbH). Mit der Sperrung des südlichen Teilbauwerkes des „Endenicher Ei“ an der A565 beginnen ab Montag (13.11.), 7 Uhr die Bauarbeiten für den geplanten Ersatzneubau des Bauwerkes. Der Autoverkehr auf der kreuzenden B56 kann mit Hilfe der in der Mitte vorhandenen Behelfsbrücke weiterhin zweistreifig in beide Fahrtrichtungen fließen. Die Teilsperrung auf der B56 wird bis voraussichtlich Ende 2024 aufrechterhalten werden müssen, da in diesem Zeitraum das südliche Teilbauwerk abgerissen und neu gebaut wird. Gesperrt werden auch die beiden südlichen Rampen, die vom Endenicher Ei Richtung Anschlussstelle Poppelsdorf (Reuterstraße) und in Gegenrichtung aus Poppelsdorf (Reuterstraße) zur Anschlussstelle Endenich führen. Für Autofahrende wird die Nutzung der benachbarten Anschlussstellen der A565 empfohlen, um die Innenstadt anzusteuern. Gleichzeitig führt die Autobahn GmbH Rheinland ab 13. November erforderliche und mit der Unteren Landschaftsbehörde abgestimmte Rodungsarbeiten entlang der südlichen Rampe des Endenicher Ei Richtung Poppelsdorf durch. Entlang der Trasse zur Wohnbebauung sind diese Arbeiten eine Voraussetzung für den Abriss und Neubau der bestehenden Stützmauer und der südlichen Rampe.

Auch für Fußgänger*innen und Radfahrende ergeben sich durch die Sperrung des südlichen Teilbauwerkes des Endenicher Ei Veränderungen.

Fußgänger*innen:

Von Montag (13.11.) bis voraussichtlich Ende 2024 wird der Fußweg an der Südseite des Endenicher Ei vom Hermann-Wandersleb-Ring kommend Richtung Endenicher Straße gesperrt. Während der gesamten Arbeiten am südlichen Teil des Bauwerkes wird diese Sperrung aufrechterhalten werden müssen, da in diesem Zeitraum das südliche Teilbauwerk abgerissen und neu gebaut wird. Eine dauerhafte Umleitung für Fußgänger*innen erfolgt durch den Fußgängertunnel unterhalb des Hermann-Wandersleb-Rings und weiter über die Nordseite des Endenicher Ei. Auf der Endenicher Straße ist die Querung über die bestehende Fußgängerampel möglich. Dies gilt für beide Richtungen. Info: Für Bewohner*innen der Humperdinckstraße ist die Zuwegung zu den Grundstücken weiterhin möglich.

Radfahrer*innen:

Für Radfahrende wird der bestehende Radweg am Endenicher Ei in Richtung Innenstadt ab Montag (13.11.) für die geplante Bauzeit von vier Jahren gesperrt. Eine dauerhafte Radwege-Umleitung ist in Abstimmung mit der Stadt Bonn eingerichtet. Sie führt vom Hermann-Wandersleb-Ring kommend über die Frongasse, die Endenicher Straße, die Regerstraße, die Brahmsstraße, den Wiesenweg, die Schubertstraße und den Wesselbahnweg zur Endenicher Straße.

Weitere Infos: Für Interessierte und Anwohnende ist am 11. Dezember von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr eine Infomesse der Autobahn GmbH Rheinland zum Projekt Endenicher Ei geplant. Veranstaltungsort: Harmonie Bonn, Frongasse 28, 53121 Bonn.
Mehr Infos zum Projekt gibt es auch auf der Website www.bonnbewegt.de.

Hintergrund:
Für das Brückenbauwerk Endenicher Ei ist ein Ersatzneubau erforderlich. Über die 1961 gebaute Brücke fahren täglich mehr als 30.000 Fahrzeuge. Während der Bauzeit werden auf der A565 zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten. Auch auf der B56 sollen möglichst zwei Fahrspuren während der Bauzeit genutzt werden können. Die Abbiegebeziehungen sind teilweise eingeschränkt.

Welche Auswirkungen hat die Baumaßnahme?

Für den Abbruch der alten Brücke und den Rückbau der Behelfsbrücke (in der Mitte) müssen die A565 und B56 viermal gleichzeitig voll gesperrt werden. Die Vollsperrungen dauern maximal eine Woche. Zudem sind auf der A565 zehn weitere Vollsperrungen notwendig. Die Rampen im ersten Bauabschnitt (südliche Rampen) und im zweiten Bauabschnitt (nördliche Rampen), werden jeweils für ca. ein Jahr gesperrt. Es wird demnach während der Bauphase immer wieder zu Einschränkungen kommen und zu veränderten Verkehrsführungen.

Die erste Vollsperrung der A565 (für eine Woche) und der B56 (für vier Tage) ist für den 23. Februar 2024 geplant.

Die Bauzeit wird voraussichtlich vier Jahre umfassen. Währenddessen sind vorgesehen:  

  • ca. 14 Vollsperrungen auf der A565
  • ca. 4 Vollsperrungen auf der B56
  • Sperrung der südlichen und danach der nördlichen Rampen (jeweils für ein Jahr)
  • Bei Bau der Mitte weniger Spuren auf der B56

Um Staus und Verlustzeiten zu reduzieren, sollten die Verkehrsteilnehmenden entsprechende Hinweise der Autobahn GmbH im Vorfeld der geplanten Vollsperrungen beachten. Konkrete Infos folgen zeitnah zur Infomesse. Durch Fahrten außerhalb von Stoßzeiten, die Vermeidung von Fahrten oder die Nutzung alternativer Verkehrsmittel kann ein weiterer Beitrag zur Entlastung geleistet werden.

Bildunterschrift (Bildnachweis Autobahn GmbH, Abdruck honorarfrei):

Die grafische Darstellung für die ab 13. November geltenden Umleitungen für Fußgänger*innen (blau) und Radfahrende (grün).

 

Pressekontakt

Helge Wego

Leiter Stabsstelle Kommunikation Außenstelle Euskirchen

Telefon0152 030 25 828

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Euskirchen
Otto-Lilienthal-Str. 25a 53879 Euskirchen

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