A60 / A67 – Start für den Ersatzneubau der Rampenbauwerke am Rüsselsheimer Dreieck

Für mehr Sicherheit und optimale Verkehrsverteilung startet heute die Autobahn GmbH des Bundes am A60/A67 Rüsselsheimer Dreieck mit dem Ersatzneubau der beiden Rampenbauwerke und des Kreuzungsbauwerks. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2026 andauern.

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Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr sagt anlässlich des Baubeginns: „Der Ersatzneubau des Rüsselsheimer Dreiecks ist ein wichtiges Bauprojekt für das Rhein-Main-Gebiet und den angrenzenden Frankfurter Flughafen. Rund 55 Millionen Euro investiert der Bund in die anspruchsvollen Bauwerke, die die A60 mit der A67 verbinden. Unter laufendem Verkehr wird hier die Infrastruktur zukunftssicher gestaltet und zur Sicherung von Mobilität und Wettbewerbsfähigkeit beigetragen.“

Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes: „Das Autobahndreieck Rüsselsheim verknüpft die A60 mit der A67 und ist eine wichtige Nord-Süd-Achse, die die Region Rhein-Neckar mit dem Rhein-Main-Gebiet verbindet. Rund 55 Millionen Euro investiert der Bund in dieses wichtige Autobahndreieck in Nähe des Frankfurter Flughafens mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit durch eine leistungsfähige Mobilität sicherzustellen.“

„Um die Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum zu begrenzen und die Verkehrsbeziehungen über die gesamte Dauer der Maßnahme weiter aufrechtzuerhalten, werden die Überführungsbauwerke örtlich versetzt neben den Bestandsbauwerken hergestellt. Mithilfe dieser Lösung können die Verkehre weiterhin fließen“, sagte Ulrich Neuroth, Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH. „Neben dem Betrieb der bestehenden Infrastruktur liegt unser Hauptfokus auf Planung und Bau von Ersatzneubauten nach neuestem Stand der Bautechnik“, so Neuroth weiter.

Nach Fertigstellung der Ersatzneubauten und erfolgter Umlegung des Verkehrs ist der Abbruch der Bestandsbrückenbauwerke sowie der Teilrückbau der Bestandsrampen ab 2025 vorgesehen. Anschließend erfolgt der Neubau des Absetzbeckens, der Pumpenanlage und des Versickerungsbeckens. Hiermit wird künftig das Regenwasser vorab gereinigt, bevor es wieder dem Grundwasser zugeführt wird.
Danach folgen die landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen. Dabei handelt es sich um das Anlegen von Reptilienhabitaten und die Wiederbepflanzung auf acht Hektar mit heimischen Gehölzen. Bereits im Vorfeld wurden Zauneidechsen abgefangen und in ein neues Habitat umgesiedelt sowie mehrere Fledermauskästen in einem nahegelegenen Waldstück aufgehängt.

Hintergrund

Das Autobahndreieck Rüsselsheim wurde 1964 gebaut und ist der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen. Im Jahr 2020 wurden die Bauwerke verstärkt und seitdem engmaschig durch Bauwerksprüfung überwacht. Als Vorarbeiten wurden bereits Anfang 2022 die Rodungen sowie im Anschluss daran die Kampfmittelsondierung am Rüsselsheimer Dreieck ausgeführt.
Die Baumaßnahme umfasst den Ersatzneubau der drei Brückenbauwerke, die zugehörige Erneuerung der Verbindungsrampen zwischen der A60 und A67 mit Errichtung einer neuen Stützwand, die Erneuerung des Entwässerungssystems, den Abbruch und Rückbau der Bestandsbrückenbauwerke und die Herstellung eines nachhaltigen Absetz- und Versickerungsbeckens mit Pumpenanlage. Hiermit das Regenwasser vorab gereinigt, bevor es wieder dem Grundwasser zugeführt wird.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Christa Tserdakidou-Mölbert

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West

presse.west[at]autobahn[dot]de

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