A60/A63 Autobahnkreuz Mainz-Süd – Bauarbeiten an der Nordbrücke werden fortgesetzt

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes setzt die Arbeiten am Autobahnkreuz Mainz-Süd mit den Einhubarbeiten der Stahlträger der Nordbrücke von Freitag, 22.03.2024, 21 Uhr bis Montag, 25.03.2024, 5 Uhr.

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Während des Einhubs läuft der Verkehr auf der A60 in beiden Fahrtrichtungen ohne Einschränkung mit je zwei Fahrstreifen. Unter der Brücke, auf der A63, ist eine Vollsperrung während des Einhubwochenendes erforderlich.

Davon betroffen ist auch der Fahrstreifen von Darmstadt/Frankfurt kommend durch das Rampenohr Richtung Alzey/Kaiserslautern. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg und ist ausgeschildert.

Die Vorbereitungen für diesen Wochenendeinsatz laufen derzeit auf Hochtouren: Die insgesamt 18 Stahlträger erhalten im Fertigteilwerk Betonergänzungen und erreichen so ein Gewicht von je ca. 50 Tonnen. Anschließend werden sie am Einbauwochenende angeliefert und mit zwei Mobilkränen in Präzisionsarbeit direkt eingehoben.

Hintergrund

Der Bau der Brücke begann im Juni 2023 mit der Einrichtung der Baustelle. Mitte September bis Anfang Dezember 2023 wurden die Tiefgründungen durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten wurden 56 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von je 1,20 Metern bewehrt und betoniert, die bis zu einer Tiefe von 21 Metern gehen. Je 16 Stück dieser Bohrpfähle unter den Widerlagern und je 12 unter den beiden Pfeilern.

Parallel dazu wurden ab November 2023 die Widerlager und Stützen für das neue Bauwerk errichtet. Nun werden im Anschluss an diese Arbeiten die Stahlträger des Überbaus eingehoben.

Danach erfolgt die Betonage der Fahrbahnplatte. Nach der Aushärtezeit, den Abdichtungs- und Belagsarbeiten wird die Brücke mit Schutzeinrichtungen und Geländer ausgestattet. Neben den Entwässerungsarbeiten werden auch die Asphaltbauarbeiten der A60 und der Rampen durchgeführt. Es folgen auch hier die Schutzeinrichtungen. Diese Arbeiten werden bis Ende 2024 durchgeführt. Ende 2024 ist auch die Verkehrsfreigabe der neuen Brücke geplant. Einige Rest- und Umgebungsarbeiten schließen sich Anfang 2025 an.

Verkehrliche Situation

Die Herausforderung bei der baulichen Umsetzung des Ersatzneubaus ist die weitestgehende Aufrechterhaltung des Verkehrs, da beide Autobahnen hoch frequentiert sind (A60 rund 100.000 Fahrzeuge pro Tag und A63 rund 80.000 Fahrzeuge pro Tag).

Zur Verfügung stehen auf der Brücke fünf Fahrstreifen - zwei in Fahrtrichtung Frankfurt und drei in Fahrtrichtung Bingen. Mit der derzeit bestehenden zulässigen Geschwindigkeit von 60 km/h auf allen Fahrstreifen ist der Querschnitt bei hohem Verkehrsaufkommen am leistungsfähigsten. Durch die Sperrung der drei Rampenohren haben sich die Verflechtungsverkehre deutlich reduziert und die Leistungsfähigkeit der Hauptfahrbahn spürbar erhöht. Demzufolge hat sich das Vorgehen aus verkehrlicher Sicht bewährt und wird bis zum Ende der Baumaßnahme beibehalten.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Projektwebsite:

A60 / A63 – Ersatzneubau im Autobahnkreuz Mainz-Süd | Projekt | Die Autobahn GmbH des Bundes

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Maximilian Angst

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West

presse.west[at]autobahn[dot]de

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