A61 – Grundhafte Erneuerung im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Boppard und Pfalzfeld startet

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH beginnt in wenigen Tagen mit einer mehrjährigen umfangreichen Streckenerneuerung zwischen den Anschlussstellen (AS) Rheinböllen und Boppard. Dabei wird der komplette Abschnitt in beiden Fahrtrichtungen nacheinander grundhaft erneuert.

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Die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt (BA) zwischen den beiden Anschlussstellen Pfalzfeld und Boppard starten im März 2023 und sollen bei planmäßigem Verlauf im Sommer 2024 beendet sein. Dabei wird die Strecke im ersten BA auf einer Gesamtlänge von 9,2 Kilometern erneuert.

Auftakt der Maßnahme bildet die Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen im Mittelstreifen zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen Speyer und Koblenz, die bis Ende Juni 2023 abgeschlossen sein soll. Die dafür notwendige Baustellenverkehrsführung wird in der zweiten Märzwoche eingerichtet. Während der vorgenannten Arbeiten stehen auf beiden Fahrbahnen zwei verengt geführte Fahrstreifen zur Verfügung. Auch die AS Emmelshausen kann wie gewohnt genutzt werden.

Bei planmäßigem Verlauf beginnt im Anschluss Anfang Juli 2023 die grundhafte Erneuerung der Richtungsfahrbahn Koblenz. Um die Bauarbeiten durchführen zu können, wird eine neue Baustellenverkehrsführung auf der Richtungsfahrbahn Speyer eingerichtet und der Verkehr vollständig auf diese Fahrbahn umgelegt. Dort stehen dem Verkehr zwei verengt geführte Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Der Abschnitt auf der Richtungsfahrbahn Koblenz soll bis Dezember 2023 erneuert sein. Anschließend wird der komplette Verkehr auf diesen neu hergestellten Abschnitt umgelegt, damit die Bauarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Speyer beginnen und bis zum Spätsommer 2024 abgeschlossen werden können. Über den zeitlichen Fortschritt der Arbeiten und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen wird fortlaufend gesondert informiert.

Während der Bauzeit gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h.

Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine umsichtige Fahrweise und um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Hintergrund:

Ab Frühjahr 2023 und in den Folgejahren ist es geplant, den Autobahnabschnitt zwischen den AS Rheinböllen und Boppard in beiden Fahrtrichtungen grundhaft zu erneuern. Im Zuge der umfangreichen Bauarbeiten werden die AS Boppard, Emmelshausen, Pfalzfeld und Laudert sowie die Entwässerungseinrichtungen im Mittelstreifen und im Außenbereich im kompletten Streckenabschnitt erneuert. Dabei werden alle Bauwerke bedarfsgerecht instandgesetzt und neue, passive Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen und am Außenrand installiert. Die bauliche Umsetzung ist in vier Bauabschnitte (BA) unterteilt und beginnt mit dem 1. BA zwischen Pfalzfeld und Boppard. Die Gesamtmaßnahme, bei der ein Streckenabschnitt von insgesamt 19,4 Kilometern erneuert werden soll (dies entspricht einer Baulänge von 38,8 Kilometern), soll nach aktueller Planung bis Ende 2028 abgeschlossen sein.

Die Baukosten für den 1. BA belaufen sich auf rund 38,5 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,2 Millionen Euro auf die Verkehrssicherung während der Bauarbeiten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mandy Burlaga

Leitung Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West

presse.west[at]autobahn[dot]de

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