A61 – Verkehrliche Einschränkungen im Bereich der Talbrücke Pfeddersheim

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH nimmt in Kürze in beiden Fahrtrichtungen auf der Talbrücke Pfeddersheim im Zuge der A61 notwendige verkehrliche Maßnahmen vor. Voraussichtlich ab Mitte Juni 2022 ist geplant, die auf den Außenseiten der Brücke verlaufenden Standstreifen über die gesamte Brückenlänge mit Baken zu sperren.

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Ebenfalls mit Baken versehen wird der Mittelstreifen. Die beiden Hauptfahrstreifen bleiben in beiden Fahrtrichtungen vollständig erhalten und befahrbar.

Des Weiteren ist es notwendig, die an die Talbrücke Pfeddersheim angrenzenden Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren der Anschlussstelle Worms-Zentrum und der Parkplätze Wonnegau-Ost und Wonnegau-West zu verkürzen. In den vorgenannten Bereichen besteht künftig eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 100 km/h.

Voraussichtlich im 4. Quartal 2022 werden die temporär aufgestellten Baken durch eine dauerhafte Schutzeinrichtung ersetzt. Die verkehrlichen Einschränkungen bleiben nach dieser baulichen Umsetzung  bestehen. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine umsichtige Fahrweise sowie um Verständnis für die eingeleiteten Maßnahmen.

Hintergrund

Ein Großteil der Brückenbauwerke wurde in den 1960er- bis 1980er-Jahren erbaut. So auch die 1975 errichtete Talbrücke Pfeddersheim, die aktuell täglich von rund 45.000 Fahrzeugen, davon rund 27 Prozent  Schwerverkehr, passiert wird. Durch den stark zunehmenden Güterverkehr, die Erhöhung der zulässigen Gesamtgewichte und der Achslasten sowie die deutlich ansteigende Zahl der genehmigten Schwertransporte haben sich die Belastungen in den vergangenen Jahren signifikant gegenüber den Bemessungslasten der bei der Planung und Herstellung gültigen Regelwerke erhöht.

Zwar wurden im Laufe der Jahre die Bemessungslasten für neue Brücken immer wieder der Verkehrsentwicklung und den gestiegenen zulässigen Gesamtgewichten angepasst, notwendige Verstärkungen älterer Brücken sind jedoch nur begrenzt und oft nur mit großem technischen und finanziellen Aufwand möglich. Die gestiegenen Beanspruchungen können u. a. zu einer vorzeitigen Materialermüdung und damit zu einer Verkürzung der Nutzungsdauer der Bauwerke führen.

Aufgrund der Ergebnisse einer durchgeführten Nachrechnung wurde die Talbrücke Pfeddersheim im Jahre 2015 durch Einbau zusätzlicher Spannstähle verstärkt, sodass der heutige Verkehr uneingeschränkt über die Hauptfahrbahnen abgewickelt werden kann.

Um die Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit der Talbrücke Pfeddersheim bis zum Ende der Nutzungsdauer sicherzustellen, müssen von der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes noch die oben angesprochenen verkehrlichen Maßnahmen umgesetzt sowie Maßnahmen zur Instandsetzung des Gesamtbauwerkes evaluiert und an die örtlichen Verhältnisse angepasst werden.

 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mandy Burlaga

Leitung Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


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