A64 – Start der vorbereitenden Arbeiten zur grundhaften Fahrbahnerneuerung zwischen der Bundesgrenze zu Luxemburg und dem Übergang zur ehemaligen B52

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH beginnt in Kürze mit den notwendigen Vorarbeiten für eine mehrjährige Streckenerneuerungsmaßnahme. Denn in den nächsten Jahren ist es vorgesehen, die Richtungsfahrbahnen Luxemburg und Trier zwischen der Bundesgrenze zu Luxemburg und dem Übergang zur ehemaligen B52 im Zuge der A64 auf einer Streckenlänge von jeweils rund 12 Kilometern nacheinander grundhaft zu erneuern. Die Gesamtmaßnahme ist in drei Bauabschnitte unterteilt und soll nach derzeitiger Planung Ende 2029 abgeschlossen sein.

A64 – Start der vorbereitenden Arbeiten zur grundhaften Fahrbahnerneuerung zwischen der Bundesgrenze zu Luxemburg und dem Übergang zur ehemaligen B52 Platzhalter

Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen trotz der begrenzten Verkehrsfläche zu reduzieren, wird für die Verkehrsteilnehmenden eine sogenannte Wechselverkehrsführung aufgebaut. Diese Baustellenverkehrsführung wird von Montag, 17. Juli, bis zum Sonntag, 20. August 2023, auf beiden Richtungsfahrbahnen im Streckenabschnitt zwischen der Bundesgrenze und der AS Trier eingerichtet. Im Anschluss daran stehen dem Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Luxemburg vormittags zwei verengt geführte Fahrstreifen zur Verfügung. Der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Trier kann nur einen verengt geführten Fahrstreifen nutzen. Am Nachmittag, wenn die Berufspendler wieder nach Deutschland zurückfahren, stehen zwei verengt geführte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Trier zur Verfügung; der Verkehr in Richtung Luxemburg kann dagegen nur einen verengt geführter Fahrstreifen nutzen.
Parallel zum Aufbau der Baustellenverkehrsführung werden im Streckenverlauf bereits seitliche Nothaltebuchten und Mittelstreifenüberfahrten hergestellt.

Im Anschluss an die vollständige Einrichtung der Baustellenverkehrsführung starten am Montag, 21. August 2023, die Arbeiten zur Erneuerung der Mittelstreifenentwässerung. Diese sollen planmäßig bis Ende November 2023 abgeschlossen sein. Danach folgt ein teilweiser Rückbau der Baustellenverkehrsführung anschließend beginnt die Winterpause der Baumaßnahme. Während die Arbeiten pausieren, stehen dem Verkehr wieder jeweils zwei Fahrstreifen in Richtung Luxemburg und Trier zur Verfügung.

Nach der Winterpause, entsprechende Witterung vorausgesetzt, starten im März 2024 die eigentlichen Bauarbeiten zur grundhaften Erneuerung der Fahrbahnen in Fahrtrichtung Trier und Luxemburg. Im Zuge des 1. Bauabschnitts (BA 1) wird die Autobahn auf der Richtungsfahrbahn Trier zwischen der Sauertalbrücke und dem Parkplatz „Markusberg“ erneuert. Im Anschluss daran werden die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Luxemburg zwischen dem Parkplatz „Sauertal“ und der Sauertalbrücke durchgeführt. Die Arbeiten im BA 1 sollen bei planmäßigem Verlauf Ende September 2025 beendet sein. Über den konkreten Start der Bauarbeiten und damit einhergehendeBaustellenverkehrsführung wird zu gegebener Zeit gesondert informiert.

Für die mehrjährige Baumaßnahme wurde eine umfangreiche Projektwebsite eingerichtet. Dort sind weiterführende Informationen über das Bauprojekt veröffentlicht. Die Website wird im Zuge des Baufortschritts regelmäßig aktualisiert.  

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich insgesamt auf rund 69 Millionen Euro. Davon entfallen ca. 31 Millionen Euro auf die Arbeiten in dem nun beginnenden 1. Bauabschnitt (BA 1);  5,5 Millionen Euro sind alleine für die aufwendige Baustellenverkehrsführung während der Bauarbeiten im BA 1 veranschlagt.   

Für die Niederlassung West ist dies ein großes und herausforderndes Projekt. Bewusst ist den Straßenbauern, dass auch für alle Verkehrsteilnehmenden eine höhere Konzentration auf den Verkehr in der Baustelle notwendig wird.

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Hintergrund:

Die A64 wurde in den 1980er Jahren erbaut und im Jahr 1987 für den Verkehr freigegeben. Im Streckenverlauf ist bislang keine grundhafte Fahrbahnerneuerung erfolgt. Diese ist jetzt notwendig, da aufgrund der jahrelangen Verkehrsbelastung nicht nur der bituminöse Oberbau, sondern auch die darunter liegende Frostschutzschicht erneuerungswürdig sind.

Die Baumaßnahme umfasst eine grundhafte Erneuerung beider Richtungsfahrbahnen in Asphaltbauweise, eine Erneuerung des gesamten Entwässerungssystems sowie eine komplette Erneuerung der Schutzsysteme und erstreckt sich über eine Baulänge von rund 12 Kilometern.

Bildmaterial:

Auf der Projektwebsite finden Sie im Bereich „Downloads“ Bilder, u.a. auch Drohnenaufnahmen, von den Streckenabschnitten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mandy Burlaga

Leitung Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West

presse.west[at]autobahn[dot]de

Zurück an den Seitenanfang