Region: West, … Status: In Umsetzung

Autobahn: A 66, … Neubau Salzbachtalbrücke

Abriss und Neubau der Autobahnbrücke Salzbachtalbrücke sowie der direkt benachbarten UF Aartalbahn in BAB-Betriebs-km 29,471 bis 29,775.

Daten & Fakten

Baubeginn

Erste vorbereitende Arbeiten ab Mai 2017

Bauende

voraussichtlich Ende 2026

Meilenstein

Fertigstellung Südüberbau voraussichtlich Frühjahr 2024: Danach stehen pro Fahrtrichtung wieder zwei verengt geführte Fahrstreifen zur Verfügung

A 66

Wiesbaden - AS Mainzer Straße und AS Biebrich


Projektinformation

Die Autobahnbrücken weisen altersbedingte Schäden auf und sind den heutigen Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen, weshalb eine Brückenerneuerung notwendig ist. Die neuen Brücken berücksichtigen in den Abmessungen sowie beim Lärmschutz (Lärmschutzwände) bereits den später vorgesehenen sechsstreifigen Ausbau der A 66.

Vor Abbruch der südlichen Überbauten wurden die nördlichen Bestandsüberbauten verstärkt, damit diese den 3+0-Verkehr aufnehmen können. Weitere vorbereitende Arbeiten waren u.a. die Herstellung von Mittelstreifenüberfahrten, Kampfmittelsondierungen auf der Richtungsfahrbahn Rüdesheim, Schutzplankenarbeiten sowie Verbauarbeiten im Mittelstreifen. Anschließend an die Ersatzneubauten erfolgt der Aufbau der Lärmschutzwände.



Schadensfall A66 Salzbachtalbrücke - südliches Teilbauwerk

Bezüglich der Verkehrssperrungen im Umfeld der Salzbachtalbrücke werden aktuell viele Fragen an uns herangetragen. Ursache ist ein Schadensfall am südlichen Überbau, der bereits seit längerer Zeit nicht mehr unter Verkehr steht.

Stand: 16.07.2021

Zwischen den Pfeilern und dem Überbau einer Brücke befinden sich sogenannte Lager. Sie dienen der Lastübertragung und ermöglichen gleichzeitig geringe Längsbewegungen des Bauwerkes. Sie lassen so die minimalen Längenänderungen zu, die das Bauwerk bei Temperaturschwankungen erfährt. An einem der Pfeiler der Südbrücke ist ein Brückenlager kollabiert. Dadurch hat sich der Überbau des südlichen Brückenbauwerks (FR Frankfurt) um ca. 30 cm abgesenkt und sitzt nun direkt auf dem Pfeiler. Dieser hat sich seitlich verschoben und weist massive Rissbildungen auf. Betonteile sind auf die B 263 abgegangen. Daraufhin wurden umgehend die aktuellen Sperrungen veranlasst.  Es wird noch untersucht, was der Grund des Schadens ist.

Zwei parallel verlaufende Stränge haben im Endeffekt die Warnkette ausgelöst: Zum einen die bereits seit geraumer Zeit an dem nördlichen Brückenbauwerk (FR Rüdesheim) angebrachte Sensortechnik zur Überwachung des Bauwerkszustandes. Diese hat durch die Erschütterungen angeschlagen. Die Warnkette konnte ausgelöst werden. Zum anderen ein aufmerksamer Bürger, der die Polizei über die abgängigen Betonteile auf der B263 informierte und somit die zweite, parallel verlaufende Warnkette auslöste. In der weiteren Abfolge wurden umgehend die Sperrungen vorgenommen.

Die Salzbachtalbrücke besteht aus zwei baulich getrennten Brückenüberbauten. Von dem aktuellen Schadensfall ist der südliche Überbau betroffen. Dieser stand nicht unter Verkehr.

Nein, trotz der starken Belastungen sind die Brückenbauwerke sicher. Grundlage hierfür ist die kontinuierliche Überwachung der Bauwerke durch Brückenprüfungen sowie die umgehende Instandsetzung im Fall von festgestellten Schadstellen.

Art und Anzahl der Brückenprüfungen ist in der DIN 1076 geregelt.
Hier ist zunächst die Hauptprüfung zu nennen, die alle sechs Jahre stattfindet.
Immer drei Jahre nach der Hauptprüfung findet eine sogenannte "einfache" Prüfung statt.
Eine zusätzliche Sichtprüfung erfolgt jährlich.

Die Salzbachtalbrücke befindet sich jedoch bereits seit längerer Zeit unter intensiver Beobachtung mit deutlich verkürzten Prüfintervallen.

Wie viele der bestehenden Brücken wurden die Salzbachtalbrücke in den 60er-Jahren (1963) erbaut. Seit damals ist die Verkehrsstärke von ca. 20.000 Kfz/Tag auf heute bis zu 90.000 Kfz/Tag angestiegen. Das klingt zwar beeindruckend, ist aber weniger relevant als die die Zunahme des zulässigen Gesamtgewichtes der Lkw und deren stark gestiegener Anteil am Verkehrsaufkommen. Dies führt in der Summe zu einer deutlich stärkeren Belastung der Bauwerke als bei ihrer Errichtung abzusehen war. Diese permanente Überlastung führt dazu, dass die Nutzungsdauer der Bauwerke stark abnimmt.

Die Salzbachtalbrücke besteht aus zwei getrennten Überbauten (Richtungsfahrbahn Frankfurt und Richtungsfahrbahn Rheingau). Dies ermöglicht eine Erneuerung des Bauwerkes unter laufendem Verkehr. Man legt zunächst beide Fahrtrichtungen provisorisch auf einen Überbau (hier die Nordbrücke-Fahrtrichtung Rheingau) und kann dann die Südbrücke (Fahrtrichtung Frankfurt) abreißen. Nach dem Abriss wird an dieser Stelle der Brückenneubau für die Richtungsfahrbahn Frankfurt errichtet, die dann wiederum provisorisch beide Fahrtrichtungen aufnimmt. Nun kann die alte Nordbrücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, womit das Projekt abgeschlossen ist.

Bereits seit geraumer Zeit verläuft der Verkehr komplett auf der Nordbrücke. Hier wurde eine Wechselverkehrsführung eingerichtet. Dabei werden mittlerweile automatisch in Abhängigkeit der Verkehrssituation zwei Fahrstreifen in Richtung Frankfurt und ein Fahrstreifen in Richtung Rheingau freigegeben. Die Baustelle befindet sich also in der Bauphase, in der die Südbrücke abgerissen werden kann. Aktuell liefen die Vorbereitungsarbeiten für den ursprünglich im Herbst geplanten Abriss. Die nun an einem Stützpfeiler abgesackte Südbrücke befand sich also nicht unter Verkehr.

Aktuell wird ein umfangreiches Konzept der Sprengplanung erarbeitet. Auf dessen Grundlage wird es einen Sicherheitsradius für den Zeitpunkt der Sprengung geben. In diesem dürfen sich keine Personen während des Sprengvorganges befinden. Sobald der notwendige Sicherheitsabstand aus der Sprengplanung bekannt ist, erfolgt die Abstimmung der weiteren Maßnahmen mit den Sicherheitsbehörden. Mit unmittelbar Betroffenen im Umfeld der Brücke erfolgen gesonderte Detailabstimmungen zu gegebener Zeit.

Auch zur Vorbereitung der Sprengung sind zwingend arbeitsschutzrechtliche Vorgaben einzuhalten. Bei einer kontrollierten Sprengung ist es immer das Ziel das keine Schäden hervorgerufen werden. Deshalb muss zunächst die Notstabilisierung abgeschlossen werden. Erst dann kann bei Vorlage des gebotenen Arbeitsschutzes gesprengt werden.

Vor der Sprengung wird eine räumlich umfassende Beweissicherung der Anlagen und Gebäude im Umfeld der Brücke durchgeführt. Die genaue Ausdehnung dieses Untersuchungsraumes ist erst nach Vorliegen der Sprengplanung festlegbar. Bei der Beweissicherung wird der Ist-Zustand der Anlagen und Gebäude erfasst. Somit lässt sich feststellen, ob möglicherweise Schäden an Anlagen und Gebäuden im Zusammenhang mit der Sprengung entstanden sein können. Kommt es infolge der Sprengung zu Schäden an umliegenden Gebäuden und Anlagen, so werden diese Fälle anhand der im Vorfeld ermittelten Ist-Zustände individuell geprüft

Die Autobahn GmbH wird zur Prävention im Vorfeld der Sprengung umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ergreifen.

Aktuell ist es für uns von höchster Priorität festzustellen, was exakt die Schadensursache ist, welcher Schadensumfang vorliegt und welches weitere Vorgehen zielführend ist. Die oberste Prämisse hierbei: die Sicherheit der am Bau Beteiligten sowie der Bevölkerung. Gleichfalls sind wir in engem Kontakt mit weiteren Beteiligten, um den unvermeidlichen negativen Auswirkungen auf den Verkehr entgegenwirken zu können. Hierzu wurde bereits ein Verkehrskonzept erarbeitet, um Maßnahmen für umsetzbare Optimierungsmöglichkeiten zu entwickeln. Erste umgesetzte Einzelmaßnahmen greifen ab dem 1.7.2021.

Entschieden wurde, dass sowohl das südliche als auch das nördliche Brückenbauwerk gesprengt werden. Dies bedarf vorab intensiver Planung. Sondiert werden muss, wohin die Hunderte Tonnen schweren Teile der Brücke fallen und inwieweit etwaige Gebäude und Einrichtungen in der Umgebung in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Aus der Ferne soll in den kommenden 14 Tagen zunächst das südliche Brückenbauwerk so abgesichert werden, dass die Sprengung gefahrlos vorbereitet werden kann. Zur Absicherung sollen stählerne Hilfsstützen für den Überbau und „Spezialkissen“ für die Brückenlager installiert werden, um mehr Stabilität in das Bauwerk zu bekommen. Ziel ist es anschließend binnen zwei Monaten das komplette Brückenbauwerk zu sprengen. Nach erfolgreicher Sprengung kann im Herbst der Bau der neuen Südbrücke beginnen. Die Bauarbeiten sollen nach bisheriger Planung ca. ein Jahr dauern. Der Vorteil: Die Gründungen für die neuen Pfeiler sind schon im Boden.

Parallel zum Neubau der Südbrücke werden die Bauarbeiten für das nördliche Brückenteilbauwerk vorangetrieben. Steht das neue südliche Brückenbauwerk erst einmal, stehen pro Fahrtrichtung wieder zwei verengt geführte Fahrstreifen zur Verfügung. Sobald das nördliche Bauwerk wieder unter Verkehr genommen werden kann, entfällt die notwendige Baustellenverkehrsführung auf der Südbrücke und die neue Salzbachtalbrücke steht allen Verkehrsteilnehmern ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Nach der aktuellen Zeitschiene war die komplette Fertigstellung der Salzbachtalbrücke im Jahr 2026 vorgesehen. Vor dem Hintergrund der neuen Situation könnte der Ersatzneubau voraussichtlich anderthalb Jahre früher in Betrieb gehen.

Die Autobahn GmbH ist für das Autobahnnetz verantwortlich. Unsere Hinweise:

Folgende Umleitungen sind an zentralen Autobahnpunkten über die dWiSta-Anlagen (dynamische Wegweiser mit integrierten Stauinformationen) geschaltet:

  • Mainspitz-Dreieck: Rüdesheim via Bingen (A60) und via A643 Wiesbaden
  • Schiersteiner Kreuz: Köln/Frankfurt via A643 Mainz und via A60 Darmstadt
  • Dreieck Mainz: Frankfurt via A60 Darmstadt und via A67 Frankfurt
  • Kreuz Mainz-Süd: Frankfurt via A60 Darmstadt und via A67 Frankfurt
  • Wi-Kreuz: Hinweis auf Sperrung hinter Wi-Mainzer Straße
  • Wi-Mainzer Straße: Hinweis auf Sperrung hinter Wi-Mainzer Straße

Zur weiträumigen Umfahrung der Salzbachtalbrücke wird grundsätzlich der Mainzer Autobahnring empfohlen - Bundesautobahnen (A) 643, 60 und 671. Bürgerinnen und Bürger aus dem Bereich Untertaunus können entweder auf die westliche Umfahrung des Stadtgebietes über die Bundesstraße 260, beziehungsweise die nordöstliche Umfahrung über die Bundesstraße 275 und die A 3 ausweichen. Der Verkehr auf den hier genannten Straßen wurde bisher nicht merklich von der Brückensperrung beeinträchtigt. Auch wenn diese Routen auf den ersten Blick länger als die Fahrt durch das innerstädtische Straßennetz wirken, sind diese Umfahrungen darum oftmals die schnelleren und flüssigeren Optionen, um Ziele im weiteren Rhein-Main-Gebiet zu erreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter den nachfolgenden Links:

Informationen der Stadt Wiesbaden

https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/verkehr/auto/sperrung-salzbachtalbruecke-massnahmen.php

Informationen des RMV bezüglich Änderungen im Schienen- und Busverkehr am Wiesbadener Hauptbahnhof finden Sie hier:

www.rmv.de/c/de/informationen-zum-rmv/der-rmv/rmv-aktuell/re9-rb10-rb33-rb75-s1-s8-s9-erhebliche-einschraenkungen-am-wiesbadener-hbf

Sobald es zum Verkehrskonzept als auch zum Fortgang der Arbeiten an der Salzbachtalbrücke abgesicherte Neuigkeiten gibt, informieren wir darüber.

Antworten auf manche durchaus berechtigte Einzelfragen sind seriös aber erst nach Vorliegen eines schlüssigen Gesamtbildes möglich.

Zurzeit ist die Stabilisierung der Südbrücke das vordringliche Ziel, um weitere unkontrollierte Bewegungen des Südüberbaus zu verhindern. Es besteht derzeit eine Sicherheitszone von 50 Metern, sodass notwendige Arbeiten nur mithilfe spezieller Techniken möglich sind. Vor diesem Hintergrund ist eine Bergung des Fahrzeugs aktuell noch nicht möglich. Der gegenwärtige Zustand der Südbrücke ist auch insofern problematisch, als das statische System des Bauwerkes nicht mehr klar definiert ist.

Brückenlager sind weggebrochen und die Stahlbewehrung des Betonbauwerkes ist geschädigt. In der Folge ist nicht beurteilbar, wie die Brücke auf Lastveränderungen reagieren würde.  In diesem Zustand ist das Bauwerk bildlich gesprochen mit einem “wackligen“ Kartenhaus zu vergleichen, an dem nichts verschoben und auch nichts weggenommen werden soll. Momentan werden Maßnahmen getroffen, um das Gesamtsystem zu verstärken und zu stabilisieren. Es ist in der Folge zu prüfen, ob diese Maßnahmen die Brücke wieder so weit stabilisieren, dass ggf. der Lkw geborgen werden kann.

§7, 2 des Bundesfernstraßengesetztes (FStrG) regelt, dass der Gemeingebrauch beschränkt werden kann, wenn dies wegen des baulichen Zustandes zur Vermeidung außerordentlicher Schäden an der Straße oder für die Sicherheit oder Leichtigkeit des Verkehrs notwendig ist. Die Beschränkungen sind durch Verkehrszeichen kenntlich zu machen. Es besteht kein Individualanspruch auf das Vorhandensein von Straßen. Vor diesem Hintergrund besteht kein Anspruch auf Schadenersatz.

Wie sieht das Verkehrskonzept aus?

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes hat zusammen mit anderen zuständigen Institutionen im Bereich Verkehrsinfrastruktur kurzfristig ein Verkehrskonzept erarbeitet, das den Verkehrsteilnehmern in und um Wiesbaden möglichst kurzfristig Erleichterungen verschaffen soll. Folgende Punkte werden neben anderen umgesetzt:

  • Aktuell werden zur Entzerrung der Verkehrsströme im Autobahnnetz großräumige Umleitungen über dynamische Anzeigetafeln ausgewiesen.
  • Im Bereich des Schiersteiner Kreuzes gilt künftig ein Verbot für LKW über 3,5 Tonnen, um die Anschlussstelle (AS) Wiesbaden-Biebrich zu entlasten (A66 ab Schiersteiner Kreuz bis AS Wi-Biebrich für LKW > 3,5 t gesperrt).
  • Für die B263 sowie die angrenzenden Geh- und Radwege wird ein Bypass in beide Fahrtrichtungen hergestellt. Die B263 wird über die Rampen der AS Wi-Mainzer Straße und die A66 über den geöffneten Mittelstreifen geführt.
  • Die Autobahnzufahrt an der AS Wiesbaden-Biebrich wird in Fahrtrichtung Rüdesheim vereinfacht.
  • Im Stadtgebiet von Wiesbaden wird die wegweisende Beschilderung auf die aktuelle Situation angepasst: Nicht erreichbare Ziele werden ausgekreuzt, Ampelschaltungen werden angepasst. Im Bereich Siegfriedring / B455 soll der Wirtschaftsweg (Berliner Straße) als Zufahrt auf die B455 umgebaut werden (Rechtsabbieger), um die Linksabbieger zu entlasten. 

Pressekontakt

Stefan Hodes

Pressesprecher Außenstelle Wiesbaden

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung West
Außenstelle Wiesbaden
Hagenauer Str. 44
65203 Wiesbaden


Pressebilder zum honorarfreien Download

Die Fotos und Videos können in redaktionellen Beiträgen und Medienberichtserstattungen unter Nennung des/der jeweiligen Fotografen/Fotografin im Hinweis auf das Urheberrecht frei verwendet werden.


Vorbereitung Spritzbetonsicherung (29.07.2021)

Weitere Fotos: autobahn.qbank.se/mb/

Einschub Gerüsttürme mit ferngesteuertem „Tausendfüßler“ (13./14.07.2021)

Weitere Fotos und Videos: autobahn.qbank.se/mb/

Vorbereitende Arbeiten für die Gerüsttürme, Einsatz ferngesteuerte Raupe (08.07.2021)

Weitere Fotos und Videos: autobahn.qbank.se/mb/

Bypass Anschlussstelle Wiesbaden-Mainzer Straße (02.07.2021)

Weitere Fotos und Videos: autobahn.qbank.se/mb/

Vollgesperrte Salzbachtalbrücke (25.06.2021)

Weitere Fotos und Videos: autobahn.qbank.se/mb/

Salzbachtalbrücke unter Verkehr (24.05.2019)

Weitere Fotos und Videos: autobahn.qbank.se/mb/

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