A7 - Grundinstandsetzung der Richtungsfahrbahn Hannover zwischen den AS Thieshope (39) und Garlstorf (40) erfolgreich abgeschlossen

Grundinstandsetzung der A7 nach ca. 32 Jahren Betrieb ⦁ Ca 100.000 m² Beton eingebaut, ca. 17 km Markierung und ca. 12 km Schutzeinrichtung ⦁ Baustellenbedingte Verkehrsführung zurückgebaut

A7 - Grundinstandsetzung der Richtungsfahrbahn Hannover zwischen den AS Thieshope (39) und Garlstorf (40) erfolgreich abgeschlossen Platzhalter

Die Außenstelle Lüneburg der Niederlassung Nord hat die grundhafte Instandsetzung der Richtungsfahrbahn (RiFa) Hannover der A7 zwischen den Anschlussstellen (AS) Thieshope (39) und Garlstorf (40) erfolgreich und planmäßig abgeschlossen. Im März 2023 war die Maßnahme begonnen worden.

Die Fahrbahn weist altersbedingt und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung massive Schäden auf, die bis in die Tragschichten reichen. Daher musste die Autobahn in diesem Abschnitt komplett erneuert werden. 

Die Arbeiten umfassten den Abbruch der ca. 100.000 m² Betonfahrbahn, die in situ für den Neubau der Verfestigung recycelt wurde. In dem mobilen Mischwerk, das neben der Strecke des Baufeldes errichtet wurde, wurden 100 % der ausgebauten Fahrbahndecke für den Widereinbau recycelt und in die Tragschicht (Verfestigung) der neuen Fahrbahn eingearbeitet. Damit konnten ca. 65.000 Tonnen Beton nachhaltig wiederverwertet werden und durch die kurzen Transportwege ca. 2.500 Transportfahrten eingespart werden. 

Die alte Tragschicht hingegen wurde entsprechend der Umweltauflagen fach- und umweltgerecht entsorgt. Die in den 90er Jahren eingebaute Tragschicht gilt nach den heutigen Umweltauflagen als gefährlicher Abfall. Der zusätzliche Aufwand für den fachgerechten Ausbau, Abtransport und Entsorgung schlägt sich einerseits in der Bauzeit aber auch in den Kosten nieder. So werden rund 20% der Gesamtkosten für die umweltgerechte Entsorgung und notwendige Arbeitsschutzmaßnahmen ausgegeben.
Nach dem Einbau der Verfestigung, wurde eine neue Betonfahrbahn auf den rund 6,4 Kilometern eingebaut sowie die ca. 12 km Schutzeinrichtungen und 17 km Fahrbahnmarkierungen hergestellt.

Im Vorfeld der Maßnahme mussten die Standstreifen zwischen den AS Garlstorf (40) und Thieshope (39), RiFa Hamburg saniert werden. Witterungsbedingt kann die Markierung in den Bereichen der beiden Rastplätze Utspann und Eichberg voraussichtlich erst bis zum 12.1.2024 hergestellt werden. Daher bleiben die Rastplätze bis dahin gesperrt. 

Die Baumaßnahme wurde für eine Summe von ca. 25 Mio € in Auftrag gegeben.
 

Hintergrund:

Die A7 im genannten Bereich wurde 1958 gebaut und 1991 auf drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung erweitert. Auf dem Streckenabschnitt fahren täglich 62.600 KFZ/24h mit einem Schwerlastanteil von ca. 15 Prozent. Die Strecke muss nach nunmehr ca. 32 Jahren Betrieb gesamthaft erneuert werden. Darunter versteht man den Gesamtabbruch der Autobahn, Ausbau aller Schutzeinrichtungen, Entwässerungsleitungen, der Betondecke und Tragschicht. Anschließend wird die Entwässerung neu eingebaut, eine Zementverfestigung als neue Tragschicht eingebracht und eine neue Betondecke hergestellt. Diese besteht aus einem Unter- und Oberbeton und wird „schwimmend“ verlegt. Danach werden alle notwendigen Sicherungssysteme hergestellt und die Markierung aufgebracht.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Veronika Boge
Die Autobahn GmbH des Bundes 
Niederlassung Nord

Telefon: 040 235 1338 141
presse.nord[at]autobahn[dot]de

www.autobahn.de
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