A7 - Grundinstandsetzung der Richtungsfahrbahn Hannover zwischen den AS Thieshope (39) und Garlstorf (40) vom 20.3. bis November 2023

Grundinstandsetzung der A7 nach ca. 32 Jahren Betrieb ⦁ 2+2 und 4+0 Verkehrsführung während der Bauzeit |


Die Außenstelle Lüneburg der Niederlassung Nord wird von März bis November 2023 eine grundhafte Instandsetzung der Richtungsfahrbahn (RiFa) Hannover der A7 zwischen den Anschlussstellen (AS) Thieshope (39) und Garlstorf (40) umsetzen. Die Fahrbahn weist altersbedingt und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung massive Schäden auf, die bis in die Tragschichten reichen.

A7 - Grundinstandsetzung der Richtungsfahrbahn Hannover zwischen den AS Thieshope (39) und Garlstorf (40) vom 20.3. bis November 2023 Platzhalter

Erste vorbereitende Maßnahmen zur Einrichtung der Verkehrsführung sind bereits durchgeführt worden (siehe dazu PM vom 7.3.2023).

Zunächst wird ab dem 20.3. die Verkehrsführung zur Ausführung einer außerplanmäßig notwendigen Sanierung des Standstreifens auf der Richtungsfahrbahn Hamburg eingerichtet. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 26.03.2023 andauern. In diesem Zusammenhang wird in der Nacht 20.3., 19:00 Uhr bis 21.3., 5:00 Uhr die Richtungsfahrbahn Hamburg gesperrt. Den Nutzer:innen steht Bedarfsumleitung U69 zur Verfügung. Die Nutzer:innen werden an der Anschlussstelle (AS) Garlstorf (40) abgeleitet und an der AS Thieshope (39) wieder auf die A7 geführt. Ziel ist die Einrichtung einer 2+3 Verkehrsführung (2 FS Richtung Hamburg, 3 FS Richtung Hannover).

Ab dem 27.3. beginnen die Arbeiten zur Sanierung des Standstreifens auf der Richtungsfahrbahn Hamburg. Die Arbeiten sind erforderlich, da nach erfolgter Verkehrsumlegung massive Fahrbahnschäden im Bereich des Standstreifens festgestellt wurden. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 6.4.2023 abgeschlossen. 
Die Sanierungsarbeiten erfolgen unter der 2+3 Verkehrsführung (2 FS Richtung Hamburg, 3 FS Richtung Hannover).

Ab dem 11.04.2023 erfolgt die Einrichtung der 2+2 Verkehrsführung (je zwei Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn) zur Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten. Dieses Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 16.04.2023 andauern.
Ab dem 17.4.2023 werden die Mittelstreifenüberfahrten hergestellt. Diese werden benötigt, um den Verkehr für die nachfolgenden Bauphasen in einer 4+0 Verkehrsführung auf der Richtungsfahrbahn Hamburg zu führen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 28.04.2023 abgeschlossen sein.


Ab dem 29.04.2023 erfolgt die Einrichtung der finalen 4+0 Verkehrsführung. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 07.05.2023 andauern.

Die tatsächlichen Arbeiten zur Grundinstandsetzung starten am 8.5., nach Freimachen des Baufeldes und sollen bis Ende Oktober andauern. Den Nutzer:innen steht dann während der Bauzeit eine sog. 4+0 Verkehrsführung (zwei Fahrstreifen je Richtung auf der Richtungsfahrbahn Hamburg) zur Verfügung. Danach wird die bauzeitliche Verkehrsführung zurückgebaut, so dass die Arbeiten Ende November 2023 abgeschlossen werden.

Die Arbeiten umfassen den Abbruch der ca. 106.000 m² Betonfahrbahn, die in situ für den Neubau der Verfestigung recycelt wird. Die alte Tragschicht hingegen wird entsprechend der Umweltauflagen fach- und umweltgerecht entsorgt. Die in den 90er Jahren eingebaute Tragschicht gilt nach den heutigen Umweltauflagen als belastet. Der zusätzliche Aufwand für den fachgerechten Ausbau, Abtransport und Entsorgung schlägt sich einerseits in der Bauzeit aber auch in den Kosten nieder. So werden rund 25% der Gesamtkosten für die umweltgerechte Entsorgung und notwendige Arbeitsschutzmaßnahmen ausgegeben.

Nach dem Einbau der neuen Entwässerungsanlagen und der Verfestigung, wird eine neue Betonfahrbahn auf den rund 6,4 Kilometern eingebaut sowie die Schutzeinrichtungen und Fahrbahnmarkierungen hergestellt.


Nutzer:innen werden aufgefordert sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Baustellenbereich zum Schutz der Arbeiter:innen zu halten. 

Witterungsbedingt können sich die genannten Bauzeiten und Bauphasen verschieben.

Zu den kommenden Bauphasen, Verkehrsumlegung und Verkehrsführungen informieren wir rechtzeitig.
 

Hintergrund:

Die A7 im genannten Bereich wurde 1958 gebaut und 1991 auf drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung erweitert. Auf dem Streckenabschnitt fahren täglich 62.600 KFZ/24h mit einem Schwerlastanteil von ca. 15 %. Die Strecke muss nach nunmehr ca. 32 Jahren Betrieb gesamthaft erneuert werden. Darunter versteht man den Gesamtabbruch der Autobahn, Ausbau aller Schutzeinrichtungen, Entwässerungsleitungen, Betondecke und Tragschicht. Danach wird die Entwässerung neu eingebaut, eine Zementverfestigung als neue Tragschicht eingebracht und eine neue Betondecke hergestellt. Diese besteht aus einem Unter- und Oberbeton und wird „schwimmend“ verlegt. Danach werden alle notwendigen Sicherungssysteme hergestellt und die Markierung aufgebracht. 


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Veronika Boge
Die Autobahn GmbH des Bundes 
Niederlassung Nord

Telefon: 040 2351338141
presse.nord[at]autobahn[dot]de
www.autobahn.de
Twitter Autobahn_Nord
 

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