A81: Anschlussstelle Rottenburg - Vier „Kleeblattohren“ und zwei Brücken

Mit einer Verkehrsfreigabe beendet die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest heute offiziell die Ausbaumaßnahme an der A81 / Anschlussstelle Rottenburg. Nach 1,5 Jahren Bauzeit wurden der Vollausbau zum vierblättrigen Kleeblatt und die entsprechende Erweiterung der B28 inklusive Instandsetzung zweier Brücken termingerecht abgeschlossen. Der Verkehr läuft bereits seit dem 24.03.23 über alle vier „Kleeblatt-Ohren“.

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A81 / Anschlussstelle Rottenburg - Verkehrsfreigabe

Vier „Kleeblattohren“ und zwei Brücken

 

03.05.23

 

Mit einer Verkehrsfreigabe beendet die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest heute offiziell die Ausbaumaßnahme an der A81 / Anschlussstelle Rottenburg.

Nach 1,5 Jahren Bauzeit wurden der Vollausbau zum vierblättrigen Kleeblatt und die entsprechende Erweiterung der B28 inklusive Instandsetzung zweier Brücken termingerecht abgeschlossen. Der Verkehr läuft bereits seit dem 24.03.23 über alle vier „Kleeblatt-Ohren“. Angesichts eines schweren Unfalls auf der A81 am Vortag nur 20 Kilometer von der Anschlussstelle entfernt, bei dem ein Bauleiter getötet und ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei schwer verletzt wurden, fand die Freigabe ohne Feier und mit Hinweis auf die Gefährdung der auf den Autobahnstrecken arbeitenden MitarbeiterInnen statt.

Verkehr kann frei und sicher fließen

Mit dem Ende der Baumaßnahme ist dieser für die Region wichtige Verkehrsknotenpunkt für die Zukunft gerüstet: Seine Kapazität entspricht dem zukünftigen Verkehrsaufkommen, begünstigt einen reibungsloseren Verkehrsfluss und trägt damit zur Verkehrssicherheit bei. Dies ist möglich, da mit den zusätzlichen Auf- und Abfahrten der neuen „Kleeblatt-Ohren“ der Knotenpunkt ohne Lichtsignalanlagen über Ein- und Ausfädelstreifen funktioniert. Damit ist er weniger stauanfällig. Die B28 zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und dem Gewerbegebiet Bondorf-Süd wurde dafür von drei auf vier Fahrstreifen ausgebaut. Es entstand ein neuer sogenannter Verflechtungsstreifen zur Auffahrt auf die Autobahn inklusive neuer Straßenentwässerung.

„Zwei in eins“ Baumaßnahme: Modernisierung und Instandhaltung

Um Synergieeffekte zu nutzen und Kosten zu sparen, wurden die mittelfristig sanierungsbedürftigen Brücken im Zuge der B28 über einen Wirtschaftsweg und über die A81 mit instandgesetzt. Das Vorziehen der Instandsetzung der Brückenbauwerke aus den 1970er Jahren beugt einem Sanierungsstau vor und verhindert weitere Baustellen in diesem Bereich. Bereits 2015 wurden bei einer bundesweiten Straßenverkehrszählung am Knotenpunkt Rottenburg rund 56.000 Autos in 24 Stunden gezählt und ein Schwerlastanteil von 11 Prozent ausgemacht.

 

Zitate zur Verkehrsfreigabe:

An der Freigabe nahmen Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes, Christine Baur-Fewson, Direktorin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes, und Elke Zimmer MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, teil.

 

Zitat Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr:

„Der Ausbau der Anschlussstelle Rottenburg ist ein Beispiel für eine rundum gelungene Baumaßnahme, die verschiedene Erfordernisse und Ziele erfüllt: Modernisierung durch ressourcenschonenden Ausbau und effektivere Verknüpfung der Infrastruktur sowie Erhaltung durch frühzeitige Instandsetzung von Bauwerken. Damit sind die für den Ausbau eingesetzten Mittel von rund 12 Mio. Euro eine wichtige Investition. Denn eine intakte und moderne Infrastruktur unterstützt und fördert die Wirtschaftskraft der Region.“

Zitat Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes:

„Mit der heutigen Verkehrsfreigabe steht jetzt ein leistungsfähiger Verkehrsknotenpunkt zur Verfügung, der auch zukünftigen Verkehrslasten gewachsen ist. Damit ermöglichen wir den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, aber auch den Anrainergemeinden und der weiträumigen Region eine moderne Mobilität.“

Zitat Christine Baur-Fewson, Direktorin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes:

„Neben dem Ziel Infrastruktur leistungsfähiger und sicherer zu machen, sind der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest Umwelt- und Landschaftsschutz besonders wichtig. Die Baumaßnahme zum Ausbau der Anschlussstelle Rottenburg ist ein besonderes Beispiel dafür, dass der Landschaftsschutz am Anfang der Maßnahme steht: Die Flächen, die heute innerhalb der neuen Kleeblattohren liegen, wurden schon lange vor Baubeginn für die dortige Natur sinnvoll bepflanzt. Darüber hinaus verringern weniger Staus am ausgebauten Knotenpunkt die CO2-Belastung. Das sind Schritte in die richtige Richtung in puncto Klimaschutz.“

Zitat Elke Zimmer, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg:

„Es freut mich, dass durch den Umbau der Anschlussstelle sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Verkehrssicherheit dieser wichtigen Verkehrsachse verbessert wird. Durch die Verbindung von Straßenbauarbeiten mit der Brückensanierung wurde hier eine sehr gute Lösung gefunden. Klar ist, dass im Straßenbau die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes eine klare Priorität vor dem Neu- und Ausbau haben muss. Bauwerke wie z.B. Brücken und Tunnel, die jetzt ins Alter kommen, müssen funktionstüchtig erhalten werden. Wir danken der Verwaltung, den Planungsbüros und den Baufirmen, die ihren wertvollen Beitrag zum Erhalt des Straßennetzes leisten.“

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