Region: Südbayern, … Status: In Umsetzung

Autobahn: A 9, … Erhaltungsabschnitt 5 von AS Langenbruck bis AD Holledau

Seit Juni 2019 wird die A9 zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Anschlussstelle Langenbruck auf einer Länge von rund 9 Kilometern komplett erneuert inkl. der 12 Brücken im Streckenabschnitt.

Daten & Fakten

Gesamtlänge

ca. 9 km

Querschnitt

2-bahnig, mit je 3 Fahrstreifen plus Standstreifen

Gesamtbauzeit

Juni 2019 - Ende Oktober 2021

Projekthomepage

a9-erhaltung.de/

Gesamtkosten

ca. 130 Mio. Euro


Projektbeschreibung

Die A9 wurde in den 1930er Jahren gebaut. Sie verbindet Berlin, Leipzig/Halle, Nürnberg, Ingolstadt und München und bildet daher für den Personen- und Güterverkehr eine wichtige Nord-Süd-Achse.

Zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau werden von Juni 2019 bis Dezember 2021 grundlegende Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Sie betreffen neben den beiden Fahrbahnen vor allem die 12 Brücken im Erhaltungsabschnitt, denn die beiden Fahrbahnen überqueren hier 10 Straßen, eine Straße plus nebenliegender Fernverkehrsgleisstrecke der Deutschen Bahn sowie die Ilm. Auch diese wurden in den 1930er Jahren errichtet. In den 1970er Jahren wurden Unterführungen und die Fahrbahnen auf drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung verbreitert.

 


Zeitplan

Mit Beginn der 1. Bauphase (= Sanierung der Richtungsfahrbahn Nürnberg und der unterliegenden Teilbauwerke) wurde der Verkehr der A9 in beiden Fahrtrichtungen auf der westlichen Fahrbahn, der eigentlichen Richtungsfahrbahn München, geführt.

Seit 30. November 2020 bis vrstl. Oktober 2021 läuft die 2. Bauphase. Diese umfasst die Sanierung der Richtungsfahrbahn München inkl. der Brückenteile, über die die Richtungsfahrbahn München führt. Der Verkehr wird während dieser Zeit in beiden Fahrtrichtungen auf der frisch sanierten östlichen Fahrbahn geführt. 

Aus platzgründen können in beiden Bauphasen für die Baustellenverkehrsführung jeweils nur fünf Fahrstreifen eingerichtet werden. In jeder Fahrtrichtung stehen den Verkehrsteilnehmern durchgehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Der fünfte Fahrstreifen wird je nach Verkehrsaufkommen flexibel durch den Road Zipper der jeweiligen Fahrtrichtung zugeordnet. Dazu verschiebt der Road Zipper – ähnlich zu einem Reißverschluss – die jeweils ca. 600 kg schweren Betonelemente des „Mittelstreifens“ über die Breite der mittleren Fahrspur.

Die beiden verkehrsrelevantesten Unterführungen (B 300 und Staatsstraße 2232) werden in beiden Bauphasen so erneuert, dass sie nur an einzelnen Wochenenden (Freitag, 20 Uhr bis Montag, 8 Uhr) gesperrt werden müssen. Alle anderen Unterführungen werden jeweils zweimal für die Zeit des Neubaus über einige Monate gesperrt. Dabei können auch zeitgleiche Sperrungen mehrerer Unterführungen nicht vermieden werden. 




Pressekontakt

Ziel des Erhaltungsprojektes ist, die A9 leistungsfähig und sicher für den Verkehr von morgen zu halten.



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