A95: Gehölzpflegearbeiten

Ab Montag, 10.10.2022 finden Gehölzpflegearbeiten entlang der A95 zwischen der AS München-Fürstenried und dem Autobahnende bei Eschenlohe sowie entlang der A952 zwischen dem AD Starnberg und der AS Percha statt.

A95: Gehölzpflegearbeiten Platzhalter

Pressemitteilung 50/2022

  • Gehölzpflegearbeiten entlang der A95 zwischen der AS München-Fürstenried und dem Autobahnende bei Eschenlohe
  • Gehölzpflegearbeiten entlang der A 952 zwischen dem AD Starnberg und der AS Percha

 

Ab Montag, 10.10.2022, werden im Bereich der A 95 zwischen München-Fürstenried und dem Autobahnende bei Eschenlohe sowie an der A 952 zwischen dem Autobahndreieck Starnberg und der Anschlussstelle Percha Maßnahmen zur Gehölzpflege durchgeführt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Februar andauern.

Die Arbeiten sind in einzelne Abschnitte unterteilt, wobei sich Pflegeabschnitte und unbearbeitete Abschnitte abwechseln – unter Belassung des Jungbestandes. Die zuständigen Landschafts-/ Naturschutzbehörden wurden informiert. Im Zuge der Arbeiten kann es vereinzelt zu Spurwegnahmen und damit einhergehenden Verkehrsbehinderungen kommen. Grundsätzlich wird darauf geachtet, die Arbeiten nicht in die Zeiten des Berufsverkehrs zu legen.

 

Hintergrund

Die Maßnahmen zur Gehölzpflege werden zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit, aber auch zur Erhaltung der ökologischen Funktionen des Hecken- und Gehölzbestandes durchgeführt. So dient eine abgestufte Heckenstruktur als Schutz vor Wind, Schnee und Erosion. Die Autobahn Südbayern ist grundsätzlich für die Standfestigkeit der Bäume auf ihren Grundstücken verantwortlich. Darüber hinaus sind die Maßnahmen nötig, um Bauwerke und unterirdische Leitungen vor Beschädigungen durch Wurzelwerk zu schützen oder um die erforderlichen Haltesichtweiten zu gewährleisten.

In den geschlossenen Gehölzbeständen an den Autobahnen, die meist aus Sträuchern und Bäumen bestehen, wird zudem der Baumanteil oftmals zu hoch und zu dicht. Der Bestand schießt in die Höhe, während im Untergrund jedoch Lichtmangel vorherrscht. Dies führt dazu, dass Bäume und Sträucher sich nicht richtig entwickeln können und unterdrückt werden. Die Folge: Der Bestand verkahlt, d.h. dürres, trockenes Geäst bestimmt den Untergrund und dieser wird artenarm. Zu dichte Bestände von baumartig wachsenden Gehölzen werden deshalb während der Gehölzpflegearbeiten ausgedünnt. Einzelne Bäume werden freigestellt, damit diese sich besser entwickeln und ein stabiles Grundgerüst bilden können.

Auch dort, wo Gehölze auf Stock gesetzt, d.h. lediglich ein paar Zentimeter über dem Boden gekappt werden, ist die Natur – entgegen dem Anschein – nicht zerstört. Vor allem für Insekten findet sich dort schon im Frühjahr ein neues, umfangreiches Nahrungsangebot, da durch Samenflug auf den gelichteten Flächen Blumen und Kräuter neu wachsen können, die im dichten Unterholz niemals keimen könnten. Die Sträucher treiben zudem wieder aus. Dadurch die die Strukturvielfalt der Gehölze erhalten und ein Lebensraum für Vögel und Kleintiere geboten.

Zudem wird an geeigneter Stelle der Anteil des seltenen und ökologisch besonders wertvollen Biotoptypus ,,Stehendes Totholz” (Torso) erhöht. Der Torso bietet einen wichtigen Lebensraum u.a. für Insekten, Vögel und Fledermäuse.

Wir bitten die Verkehrsteilnehmenden und die betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Arbeiten.

 

Kontakt

Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Südbayern – Pressestelle

Telefon: 089 54552 3280 | Mail: presse.suedbayern[at]autobahn[dot]de

https://twitter.com/Autobahn_Sby

Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf den Autobahnen finden Sie im Internet unter www.bayerninfo.de

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