Abläufe im Betriebsdienst bewähren sich

Viele Tiefdruckgebiete haben die Betriebsdienste der Niederlassung Ost der Autobahn GmbH seit dem Jahreswechsel mit weißen Flocken begrüßt. Der Schneefall, der kurz nach dem Neujahrswechsel einsetzte, sorgte für rege Betriebsamkeit in den Autobahnmeistereien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Einsatzfahrzeug des Winterdienstes der Niederlassung Ost beim Freiräumen der Straßen von Schnee

„Der Winter ist für unsere Betriebsdienste immer eine sehr herausfordernde Zeit. Wir Autobahner haben gezeigt, dass wir damit umgehen können und für sichere Autobahnen sorgen“, hält der Geschäftsbereichsleiter Betrieb und Verkehr der Niederlassung Ost, Fabian Kuntze, fest.

Über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für reibungslose Abläufe im Betriebsdienst. Um den aktuellen Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie Rechnung zu tragen, werden strenge Hygienemaßnahmen angewandt, beispielsweise durch strikte Trennung der einzelnen Schichten.

Die Kapazitäten der Lager und der zusätzlichen Silos in den Autobahnmeistereien haben, je nach Standort, ein Volumen von 100 bis 2.000 Tonnen Streugut. „Im Moment lösen wir täglich Bestellungen für Streugut aus, damit wir jederzeit auf Wettereinflüsse vorbereitet sind. Wir greifen dabei auf die Erfahrungswerte der letzten Jahre zurück. Durch den Übergang zur Autobahn GmbH hat sich in den Arbeitsprozessen grundsätzlich nichts verändert“, so Steffen Kauert, der Leiter der Außenstelle Magdeburg. Die Leiter der Außenstellen in Dresden und Erfurt, Christian Milster (DD) und Andreas Trenkel (EF), schließen sich dieser Einschätzung an.

„Vor allem für die Nächte und die Zeiten am Wochenende bereiten wir uns entsprechend vor und beobachten die aktuelle Situation sehr genau. In den Gebirgen fallen dabei in kürzester Zeit auch mal bis zu 10 Zentimeter Neuschnee auf die Autobahn, da sind wir quasi im Dauereinsatz, sagt Michael Scholz von der Autobahnmeisterei Wernigerode.

Trotz aller Räum- und Präparationsarbeiten durch die Betriebsdienste kommt es aber auch auf die Nutzerinnen und Nutzer der Autobahnen an. Zum einen sollte die Fahrweise vor allem im Winter an die äußeren Einflüsse angepasst werden. Zum anderen sorgen sie durch das Befahren der Strecken für eine Reaktion des Streugutes, womit dieses seine abtauende und trocknende Wirkung entfalten kann.

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