Aktionstag Girls‘ Day als Karriereeinstieg bei der Autobahn Westfalen

Wie bei der Autobahn Westfalen Straßen und Brücken gebaut werden und wie vielfältig die Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betriebsdienst sind, haben die Teilnehmerinnen des Girls' Day erlebt. Sie waren gestern in Bochum, Kamen, Hagen und Freudenberg unterwegs.

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Zehn Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren waren am Girls' Day mit Kolleginnen und Kolegen der Außenstelle Bochum der Autobahn Westfalen unterwegs.

Wie Ingenieurinnen und Ingenieure Straßen und Brücken bauen und wie vielfältig der Beruf der Straßenwärterin ist, konnten die Teilnehmerinnen des diesjährigen Girls‘ Days am 25. April bei der Autobahn Westfalen erleben. Der bundesweite Aktionstag ist für Schülerinnen und Schüler eine Chance, in Berufe hineinzuschnuppern - für Arbeitgeber bietet der Girls‘ Day eine Möglichkeit, Nachwuchskräfte zu gewinnen. Wie gut das funktionieren kann, hat sich im vergangenen Jahr gezeigt, berichtet Beatrix Weber, Abteilung Personalentwicklung der Autobahn Westfalen: „Eine Teilnehmerin hat anknüpfend an den Girls‘ Day auf einer unserer Autobahnmeistereien im vergangenen Herbst ein Praktikum gemacht und zum 1. August stellen wir sie jetzt als Auszubildende zur Straßenwärterin ein.“ 

Aktionen in Außenstelle und Autobahnmeistereien

Gestern gab es viele verschiedene Aktionen im Niederlassungsgebiet. In der Außenstelle Bochum haben zehn Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren gelernt, wie Autobahnanlieger vor Lärm geschützt werden, wie Autobahnprojekte geplant werden und wie eine Brücke von innen aussieht. Denn als Highlight des Tages besuchten die Teilnehmerinnen die Schnettkerbrücke in Dortmund, wo sie sogar in den Brückenhohlkasten einsteigen und das Innere des Bauwerks in Augenschein nehmen konnten. Das beeindruckte auch die 13-Jährige Clarissa, die selbst nahe der Autobahn lebt: „So etwas habe ich noch nie gesehen!“ 

Zwei Schülerinnen und ein Schüler waren mit Kolleginnen und Kollegen der Autobahnmeisterei Kamen unterwegs. „Nach einer Einweisung auf dem Gelände waren wir im Kamener Kreuz, wo wir uns den Hubschrauber und eine Regenbehandlungsanlage aus der Nähe angeschaut haben“, berichtete Meistereimitarbeiter Dennis Brendel. Anschließend ging es weiter auf die Großbaustelle an der Liedbachtalbrücke auf der A1 und zur Reparatur eines kleineren Fahrbahnschadens in Unna – natürlich stets in Arbeitsschutzkleidung und sicherer Entfernung zum Verkehr. 

In Hagen gab es für die Teilnehmerin einen ganz besonderen Einblick: Julia durfte bei der Prüfung der Lennebrücke dabei sein, die die A46 bei Hagen-Hohenlimburg über das Lennetal führt. An der Seite von Prüfer Michael Engelke begutachtete die Schülerin die Brücke vom so genannten Brückenuntersichtgerät aus. Ein mobiler Fahrkorb, von dem aus unter der Brücke alle Bauteile erreicht und untersucht werden können. 

Insgesamt 14 Teilnahmeplätze wurden bei der Autobahn Westfalen in diesem Jahr zur Verfügung gestellt. Man wolle zeigen, wie vielfältig die Berufe sind, sagt Beatrix Weber. „Besonders der Beruf der Straßenwärterin ist nicht so bekannt und wirklich sehr abwechslungsreich.“ Außerdem gebe es darüber hinaus viele Entwicklungsmöglichkeiten, wie das duale Studium oder verschiedene Zusatzqualifikationen, betont sie. Etwa 30 Auszubildende starten in diesem Jahr bei der Autobahn Westfalen.  

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