Angedockt: Meilenstein an der A45-Talbrücke Landeskroner Weiher

Millimeter für Millimeter bewegt sich der Koloss in 35 Metern Höhe in Richtung Norden. Dann ist es soweit: Der so genannte Vorbauschnabel setzt auf dem Widerlager auf - der „Touchdown“ ist geschafft. Heute Vormittag (23.4.) dockte dann auch der Überbau an. Damit steht das erste Teilbauwerk der Talbrücke Landeskroner Weiher nun in seiner Endlage.

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Wilnsdorf. Millimeter für Millimeter bewegt sich der Koloss in 35 Metern Höhe in Richtung Norden. Dann ist es soweit: Der so genannte Vorbauschnabel setzt auf dem Widerlager auf - der „Touchdown“ ist geschafft. Heute Vormittag (23.4.) dockte dann auch der Überbau an. Damit steht das erste Teilbauwerk der Talbrücke Landeskroner Weiher nun in seiner Endlage.

„Nach der Sprengung im Oktober 2022 haben wir nun einen weiteren Meilenstein erreicht. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen A45“, freut sich die Niederlassungsdirektorin der Autobahn Westfalen Elfriede Sauerwein-Braksiek. Der Überbau für das Teilbauwerk in Fahrtrichtung Dortmund wurde im Taktschiebeverfahren gebaut. Insgesamt gab es 17 Takte – jeder etwa 20 Meter lang -  die im so genannten Takteller betoniert und dann Stück für Stück nach vorne über die Pfeiler geschoben wurden. Der erste Takt startete seine Reise gen Norden im August letzten Jahres.

So geht es nun weiter

Im nächsten Bauabschnitt folgt nun die endgültige Fertigstellung des Teilbauwerks. Dies beinhaltet unter anderem die Montage der Verbindungen zwischen Überbau und Pfeiler sowie der Übergangskonstruktionen vom Bauwerk zur Strecke, die Verfüllung des Taktkellers und der Pfeilerbaugruben, die Abdichtung sowie Herstellung der Kappen oder auch der Aufbau einer Stromversorgung im Hohlkasten. Außerdem werden Asphalt, Geländer sowie Schutzplanken eingebaut. Bevor dann der komplette Verkehr auf die neue Brücke gelegt werden kann, erfolgt abschließend die erste Brückenprüfung.

Parallel zu den Arbeiten an und auf der neuen Brücke wird die Sprengung des zweiten Teilbauwerks in Fahrtrichtung Frankfurt vorbereitet, die für das kommenden Jahr geplant ist.

Kontakt: Anke Bruch, 0173/5742716, anke.bruch[at]autobahn[dot]de

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