Aufsichtsrätin zu Besuch im Zeichen der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit neben, an und auf der Autobahn: Da gibt es jede Menge zu erzählen. Gemeinsam mit Aufsichtsrätin Daniela Mattheus kamen eine Gruppe Studierender in das Tunnel Kompetenzzentrum der Niederlassung Nord und hörten mehrere Vorträge zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen bei der Autobahn GmbH. Danach ging es runter in den Elbtunnel, wo sie die Umsetzung eines energieeffizienten Tunnels aus nächster Nähe begutachten konnten.

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Aufsichtsrätin Daniela Mattheus (mitte) mit Andree Poggendorf, Leiter des Tunnelkompetenzzentrums Hamburg und der Studierendengruppe im Elbtunnel

Letzten Mittwoch bekam das Tunnelbetrieb-Kompetenzzentrum Hamburg (TBZ) Besuch aus der Zentrale in Berlin. Im Gepäck hatte Daniela Mattheus, Mitglied im Aufsichtsrat, eine Gruppe Studierende, die sich im Rahmen des Sudentensommers mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Sie alle studieren unterschiedliche Fächer, wie beispielsweise IT, Maschinenbau, Physik, Politikwissenschaften oder Medizin. Da Nachhaltigkeit bei Autobahn GmbH des Bundes zum wesentlichen Bestandteil der Geschäftsstrategie zählt und das Unternehmen stetig an innovative Maßnahmen arbeitet, konnten die Studierenden einiges lernen. 

Auch unseren Kolleg:innen fiel es nicht schwer aus ihrer alltäglichen Arbeit zu berichten. Gleich aus mehreren Bereichen gab es Vorträge über Projekte, die zum Thema Nachhaltigkeit bei der Autobahn beisteuern. 

Das „Team Entwässerung“ stellte die verschiedenen Techniken zur Reinigung von Straßenwasser dar und erläuterte die umfangreichen Maßnahmen für die Umwelt. Die Außenstelle Lübeck, vertreten durch Oliver Ness und Nils Wentzlaff, trugen das Thema „Artenvielfalt am Straßenrand“ vor und erklärten das Pilotprojekt zum „Klappertopf“.

Auch auf der Straße kann die Autobahn Nachhaltigkeit: in Rendsburg wird gerade der sogenannte „CO2-Asphalt“ bei einer Streckensanierung eingesetzt.

Der DSK-Asphalt (Dünne Schichten im Kalteinbau), der im Bereich der AS Lübeck eingesetzt wird, hat den Vorteil, dass dieser durch optimierten Materialbedarf und positiver Energiebilanz durch Kalteinbau eine ressourcenschonende Bauweise darstellt. 

Andree Poggendorf und Falco Hettler aus dem TBZ in Hamburg führten die Gruppe anschließend durch den Elbtunnel und zeigten vor Ort die neuen LED-Beleuchtungsanlagen, die in den letzten Jahren nachgerüstet wurden. Schwerpunkte im TBZ sind der ständige Prozess der Betrieblichen Optimierung von betriebs- und verkehrstechnischen Anlagen, um CO2 einzusparen und gleichzeitig auch Wirtschaftlichkeit abzubilden. Das Leitbild ist die Sicherheit und Verfügbarkeit der Straßentunnel. Herr Hufeld gab Einblicke in die Arbeit des Tunnelkompetenzzentrums und Ausblicke aus dem Projekt „Neubau der Leitzentrale“.  

Niederlassungsdirektor Carsten Butenschön begrüßte die Gäste und ergänzte zur Nachhaltigkeitsstrategie: „Nachhaltigkeit ist nicht nur ein wesentlicher Teil unserer Geschäftsstrategie, es ist auch ein notwendiges, spannendes und vielfältiges Thema für die Autobahn. Ich freue mich auf einen interessanten Austausch mit Ihnen.“

Gute fachliche Fragen und ein sehr reger Austausch untereinander machten die Veranstaltung zu einem Erfolg. Für die Studenten war es ein interessantes Treffen und sie konnten die umgesetzten Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie direkt vor Ort erleben. 

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