Autobahn Westfalen steckt 530 Millionen Euro in ihr Netz

Mit den wärmeren Temperaturen nimmt auch die Bautätigkeit auf den Autobahnen der Region wieder zu. Die Autobahn Westfalen, zuständig für fast 1.400 Kilometer zwischen Ostfriesland und Gießen, will in diesem Jahr 530 Millionen Euro in sein Netz investieren und damit 25 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr.

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Hamm. „Das Geld fließt zunehmend in unsere Brücken, für Erhaltungsmaßnahmen aber auch für Neubauten“, erläutert Elfriede Sauerwein-Braksiek, Leiterin der westfälischen Niederlassung der Autobahn GmbH des Bundes. „Die Brücken sind in die Jahre gekommen, die hohen Verkehrszahlen besonders im Schwerlastbereich führen dazu, dass wir uns vor allem um sie kümmern müssen, sie sind die Achillesferse unserer Infrastruktur.“ Die Brücken machen damit schon jetzt die Hälfte der Investitionen aus. Die Autobahn Westfalen betreut 2.330 Brücken.

Brücken der A45 im Fokus

Vor allem auf der „Königin der Autobahnen“, der A45, stehen zahlreiche Brückenprojekte an. Unter anderem sind bereits die Talbrücken Brunsbecke, Kattennohl, Marbach, Bornbach, Rinsdorf, Rälsbach, Bechlingen, Volkersbach, Onsbach und Heubach im Bau, die Talbrücke Saßmicke wird aktuell mit dem Ziel einer längeren Nutzung verstärkt. Die neue Talbrücke Sterbecke soll noch in 2022 begonnen werden, die Planungen für den Neubau und den diesjährigen Abriss der gesperrten Talbrücke Rahmede laufen auf Hochtouren.

Das größte und aufwändigste Bauprojekt der Autobahn Westfalen ist der laufende Umbau des Autobahnkreuzes Herne (A42/A43) mitsamt einer neuen Unterführung von der A43 auf die A42 in Richtung Duisburg. Der Umbau des Kreuzes ist Bestandteil des sechsstreifigen Ausbaus der A43.

Die meisten Kosten verschlingt derzeit der sechsstreifige Ausbau auf einer Länge von 30 Kilometern nördlich von Osnabrück.

Der Umbau des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna hat vor kurzem mit dem Spatenstich für die neue Liedbachtalbrücke begonnen und dauert voraussichtlich fünf Jahre.

Zwischen Paderborn und Bielefeld wird weiter an der „grundhaften Sanierung“ der A33 gearbeitet. Mehr als 370 Baumaßnahmen führt die Autobahnniederlassung Westfalen insgesamt in diesem Jahr durch.

Die aktuell größten Baustellen der Autobahn Westfalen auf einen Blick:

Pressekontakt: Bernd A. Löchter, 02381/2777104, bernd.loechter@autobahn.de

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