Autobahn Westfalen plant für dieses Jahr mit Investitionen von 672 Millionen Euro

Die Autobahn Westfalen will in diesem Jahr die Rekordsumme von 672 Millionen Euro in die Erhaltung und den Ausbau ihres Netzes investieren.

Die Autobahn Westfalen baut auf einigen Strecken sechsstreifig aus.
Die Autobahn Westfalen baut auf einigen Strecken sechsstreifig aus.

Autobahn Westfalen plant für dieses Jahr mit Investitionen von 672 Millionen Euro

Hamm. Die Autobahn Westfalen will in diesem Jahr die Rekordsumme von 672 Millionen Euro in die Erhaltung und den Ausbau ihres Netzes investieren. Nach Ausgaben in Höhe von 596 Millionen im Vorjahr und 506 Millionen im Jahr 2021 steckt sie sich damit erneut hohe Ziele, um die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Infrastruktur in Zeiten stetig steigender Verkehrsmengen zu verbessern. Der Fokus liegt in den kommenden Jahren darauf, vorhandene Engstellen im Straßennetz zu beseitigen und vor allem die in die Jahre gekommenen Brücken zu verstärken beziehungsweise neu zu bauen.

Unter anderem fließt das Geld in den sechsstreifigen Ausbau der A1, einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen des Landes. Dieser erfolgt derzeit parallel auf 30 Kilometern zwischen Bramsche und Lohne/Dinklage nördlich von Osnabrück sowie auf einem neun Kilometer langen Abschnitt südlich von Münster zwischen Hiltrup und Ascheberg.

Auf der zweiten wichtigen Nord-Süd-Verbindung im Netz der Niederlassung Westfalen – der A45 – stehen vor allem die Arbeiten an den 15 im Bau befindlichen Talbrücken im Fokus. Mit dem Bau der Talbrücke Sechshelden wird im Sommer 2023 begonnen, die Arbeiten an der Talbrücke Kalteiche werden in diesem Jahr fertiggestellt. Außerdem wird der sechsstreifige Ausbau der A45 zwischen Dortmund und Gießen fortgesetzt.

Ein weiteres Großprojekt ist der Ausbau der A43, die derzeit zwischen Recklinghausen und Herne auf sechs Fahrstreifen erweitert wird. Umfassende Arbeiten finden vor allem im Kreuz Herne statt, das komplett umgestaltet wird. Hier entsteht ein neuer Tunnel, der die A42 mit der A43 verbindet.

Derweil baut die Autobahn Westfalen im Kreuz Dortmund/Unna (A44/A1) in den kommenden Jahren zwei sogenannte „Überflieger“, durch die das Kreuz mehr Verkehr aufnehmen kann und somit weniger stauanfällig wird. Im Jahr 2023 werden zunächst vor allem Lärmschutzmaßnahmen rund um die Stadt Unna umgesetzt.

Neben den genannten Großprojekten werden zahlreiche weitere Sanierungsmaßnahmen umgesetzt und Brücken erneuert oder verstärkt. Zudem baut die Autobahn Westfalen die Zahl der verfügbaren Lkw-Stellplätze aus und investiert in die Modernisierung von Rast- und Tunnelanlagen. In diesem Jahr gehen 55 Projekte in den Bau, zusammen mit den laufenden Maßnahmen befinden sich damit in der Autobahn-Niederlassung Westfalen 254 Projekte in der Umsetzung.

Kontakt: Mirko Heuping, (02381) 277 7107, mirko.heuping[at]autobahn[dot]de

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