Autobahnmeisterei Werl feiert 50-jähriges Bestehen

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Werl. Die Autobahnmeisterei Werl der Autobahn Westfalen feiert ein rundes Jubiläum: Seit 50 Jahren starten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Waltringer Weg, südlich der A44 bei Werl, zu ihren Einsätzen entlang der Autobahnen 44, 46 und 445. Ob Winterdienst, Streckenkontrolle, Grünschnitt, die Reinigung von WC-Anlagen auf Parkplätzen oder die Beseitigung von Unfallschäden, die 33 Mitarbeiter – aktuell sind es nur Männer – sind an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr im Einsatz. „Zu diesem besonderen Jubiläum möchte ich herzlich gratulieren und mich für die Arbeit der Mitarbeitenden bedanken. Die Bedeutung der Autobahnmeistereien für die Autobahn-Gesellschaft ist riesig. Sie sind unsere Augen, Ohren und Hände im täglichen Betrieb und sorgen für Sicherheit und Ordnung auf und neben den Autobahnen“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen.

Tag der offenen Tür am 28. August 2022

Das Jubiläum nimmt die Autobahn Westfalen zum Anlass, am kommenden Sonntag (28.8.) zwischen 11 und 16 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie einige Ehrengäste zu einem Einblick in das Innenleben der Meisterei einzuladen. Es werden der Fuhrpark und diverse schwere Maschinen präsentiert. Gäste wie die Feuerwehr, die Verkehrswacht, die Polizei, ein Lkw-Abschleppdienst und der ADAC sind mit Infoständen und Fahrzeugen vor Ort und für die jüngeren Besucher stehen eine Hüpfburg und ein riesiger Sandhaufen zum Spielen bereit. Zudem wird es Getränke und Essen geben. Ab 12 Uhr ist ein kurzer Festakt mit Ansprachen von Niederlassungs-Direktorin Sauerwein-Braksiek sowie des Geschäftsbereichsleiters Betrieb und Verkehr, Bernd Höhne, geplant.

Welche Bedeutung der Autobahn-Standort Werl für die Region hat, wird mit Blick auf einige Zahlen deutlich: „Mit 99 Kilometern Strecke betreuen wir eines der längsten Netze aller Autobahnmeistereien der Autobahn Westfalen“, betont Meistereileiter Ingo Vieregge. Dabei greifen seine Mitarbeiter auf rund 20 Einsatzfahrzeuge zurück. Vor allem im Winter sind die Räum- und Streufahrzeuge auf den Autobahnen im Sauerland fast täglich im Einsatz. „In 70 bis 80 Nächten fahren wir Winterdienst. Dafür lagern wir bis zu 2000 Tonnen Salz in vier Hallen ein“, erklärt Vieregge. Besonders ist zudem, dass die Meisterei Werl für die drei Tunnel „Uentrop“, „Hemberg“ und „Olpe“ zuständig ist. Die müssen nicht nur regelmäßig gereinigt, sondern auch gewartet werden.

Klagen will Vieregge darüber nicht. „Schließlich ist durch die heute verfügbaren Maschinen in der täglichen Arbeit vieles leichter geworden.“ Zeitgleich habe sich der Verkehr seit 1985, als er in der Meisterei Werl seine Ausbildung begann, extrem verändert: „Vor der Grenzöffnung hätte man zwischen Soest-Ost und Erwitte auf der Autobahn Fußball spielen können, das ist heute natürlich nicht mehr möglich“, so der Meisterleiter.

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