Baubeginn an der A 81: Vollausbau der Anschlussstelle Rottenburg und Ausbau der B 28

Mit einem feierlichen Spatenstich starten heute die Bauarbeiten für den Ausbau der Anschlussstelle Rottenburg, in dessen Rahmen auch ein Ausbau der B 28 erfolgt. An der Veranstaltung nahmen Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest, und Elke Zimmer MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, teil.

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Feierlicher Baubeginn an der A 81

Vollausbau der Anschlussstelle Rottenburg und Ausbau der B 28

Mit einem feierlichen Spatenstich starten heute die Bauarbeiten für den Ausbau der Anschlussstelle Rottenburg, in dessen Rahmen auch ein Ausbau der B 28 erfolgt. An der Veranstaltung nahmen Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest, und Elke Zimmer MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, teil.

 

An diesem für die Region wichtigen Knotenpunkt wurden bereits 2015 bei einer bundesweiten Straßenverkehrszählung rund 56.000 Autos in 24 Stunden gezählt und ein Schwerlastanteil von 11 Prozent ausgemacht. Für diese Verkehrsbelastung reicht die Kapazität der bisherigen Anschlussstelle Rottenburg nicht mehr aus. Mit der Baumaßnahme durch die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest werden die Anschlussstelle und die B 28 in diesem Bereich dem aktuellen Verkehrsaufkommen angepasst. Der Ausbau sorgt darüber hinaus für mehr Verkehrssicherheit und verbessert die verkehrliche Gesamtsituation für die umliegenden Gemeinden.

Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Mit dem Ausbau wollen wir die Defizite an der Anschlussstelle Rottenburg im Zuge der A 81 beseitigen. Die Verknüpfung der A 81 mit der B 28 und der Region wird damit leistungsfähiger und vor allem sicherer. Die für den Ausbau eingesetzten Mittel sind deshalb auch eine wichtige Investition in die Zukunft der Region. Denn eine moderne und gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist der Schlüssel für Wachstum und Beschäftigung in unserem Land.“

Die Anschlussstelle Rottenburg der A 81 erhält in Form von zwei weiteren Kleeblatt-Ohren zusätzliche Auf- und Abfahrten, sodass die Knotenpunkte zur B 28 ohne Lichtsignalanlagen befahren werden. Das erhöht zum einen die Kapazität, zum anderen wird durch den freien Verkehrsfluss ohne Lichtsignalanlagen ein Rückstau verhindert. Mit der Neuanlage der weiteren Kleeblatt-Ohren erfolgt ebenfalls eine Überarbeitung der bestehenden Auf- und Abfahrtrampen.

Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest: „Die Anpassung wichtiger Knotenpunkte an das Verkehrsaufkommen dient den VerkehrsteilnehmerInnen, aber: weniger Staus bedeuten auch eine geringere CO2-Belastung und damit mehr Lebensqualität in der Region und ein Plus für den Tier- und Pflanzenschutz. Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest bemüht sich bei allen Projekten diese Aspekte ganzheitlich und nachhaltig mit einzubeziehen. An der Anschlussstelle Rottenburg der A 81 wurden beispielsweise bedrohte Eidechsen vor dem heutigen Baustart in neue geschützte Reservate umgesiedelt. Ein besonderer Dank gilt dabei auch dem Regierungspräsidium Stuttgart für die gute Arbeit in der Planungsphase.“

Elke Zimmer MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg: „Baden-Württemberg hat im Rahmen der Auftragsverwaltung bis Anfang Januar dieses Jahres viele Jahrzehnte das Autobahnnetz erfolgreich unterhalten und ausgebaut. Auch für dieses Projekt hat das Land noch die Planung erstellt und das Baurecht hergestellt. Zeitlich vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen sowie der Umbau eines älteren bestehenden Regenrückhaltebeckens wurden vom Land ebenfalls vorab umgesetzt.“

Für das Land Baden-Württemberg führt die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest im Rahmen dieser Baumaßnahme auch den Ausbau der B 28 zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und dem Gewerbegebiet Bondorf-Süd von 3 auf 4 Fahrstreifen durch. Hier entsteht ein neuer Verflechtungsstreifen inklusive neuer Straßenentwässerung. Hierfür wird eine Wirtschaftswegüberführung verbreitert. Darüber hinaus wird im Rahmen der Bauwerkserhaltung das Überführungsbauwerk der B 28 über die A 81 grundhaft instandgesetzt.

Trotz der umfassenden Baumaßnahme wird es während der Bauarbeiten keine Sperrungen geben. Alle Verkehrsbeziehungen im Bereich der Anschlussstelle Rottenburg werden aufrechterhalten. Geplant ist eine Bauzeit von ca. 1,5 Jahren.

 

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