Baubeginn für den Ersatzneubau der Talbrücke Römershag zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau-Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken

Die Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Talbrücke Römershag laufen bereits seit Mitte April. Heute hat Reinhard Pirner, Direktor der Niederlassung Nordbayern der Autobahn GmbH des Bundes, zum Baubeginn der Hauptbauphase vor Ort informiert.

Luftaufnahme der Talbrücke Römershag (Foto: Hajo Dietz - Nürnberg Luftbild)
Luftaufnahme der Talbrücke Römershag (Foto: Hajo Dietz - Nürnberg Luftbild)

Pirner begrüßte hierzu direkt am Fuße des rund 300 Meter langen Bauwerks: „Seit dem Bau der Talbrücke Römershag ist der Güter- und Schwerverkehr in diesem Bereich rasant angestiegen. Die zunehmende verkehrliche Belastung stellt eine große Herausforderung dar. Der Ersatzneubau der Talbrücke Römershag ist somit wichtig und auch für die künftigen Verkehrslasten ausgelegt.“

Susanne Henckel, Staatsekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr führt aus: „Als Bund investieren wir hier in Unterfranken 95 Millionen Euro in die dauerhafte Leistungsfähigkeit der A 7. Mit der neuen Talbrücke Römershag ersetzen wir nicht nur eine 55 Jahre alten Brücke, sondern sorgen auch für ein besonders elegant gestaltetes Ingenieurbauwerk, das Maßstäbe für weitere Brückenerneuerungen setzt.“

Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, unterstreicht die bundesweite Dimension des Projekts und gibt eine positive Nachricht für die Verkehrsteilnehmer: „Während den Arbeiten kann der Verkehr durchgängig auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung weiterrollen. Die Modernisierung des Bauwerks stellt sicher, dass der bayrische Teil der A 7 wie gehabt zur Verfügung steht“.

Ab August dieses Jahres wird das Bauwerk in Fahrtrichtung Fulda zurückgebaut und erneuert. Der Verkehr wird dann auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung über das Bestandsbauwerk geführt. Anschließend erfolgt die Verkehrsumlegung auf den neuen Überbau, um den Rückbau und die Erneuerung des Teilbauwerkes in Richtung Würzburg zu ermöglichen.

Planmäßig ist mit einem Abschluss des Projektes Ende 2028 zu rechnen. Die alte Talbrücke Römershag wird dann vollständig durch einen Neubau ersetzt sein. Neben den streckenbaulichen Anpassungsmaßnahmen nördlich und südlich der Talbrücke umfasst der Ersatzneubau auch den Neubau eines Absetz- und Rückhaltebeckens für die Bauwerksentwässerung.

Die Gesamtkosten liegen bei rund 95 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.autobahn.de/ersatzneubau-der-talbruecke-roemershag

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