A1: Vorarbeiten zum Ersatzneubau Brücke Nöhstraße in Hagen

Die Brücke über die Nöhstraße in Hagen wird neu gebaut. Erste Vorarbeiten dafür haben jetzt Verkehrseinschränkungen auf der A1 zur Folge.


Hagen. Die Autobahn Westfalen ersetzt an der A1 zwischen den Anschlussstellen Hagen-West und Volmarstein das Brückenbauwerk Nöhstraße. Das elf Meter lange Bauwerk wird in Fertigteilbauweise errichtet, um die Bauzeit vor Ort so kurz wie möglich zu halten. Wesentliche Brückenteile werden im Fertigteil-Werk hergestellt und anschließend vor Ort zusammengefügt. 

Da die Bebauung im Stadtteil Hagen-Vorhalle sehr nah an die A1 heranreicht, sind eine temporäre Verbreiterung bzw. die Nutzung der Standstreifen der A1 an dieser Stelle nicht möglich. Eine solche Verbreiterung wäre Voraussetzung dafür, den Verkehr in diesem Bereich auch während der Baumaßnahme weiter auf sechs Spuren laufen zu lassen. „Wir müssen für den Neubau in bestimmten Bauphasen darum den Verkehr auf fünf Spuren reduzieren“, kündigt Projektleiter Carsten Spreemann an. „Diese Phasen werden so kurz wie möglich gehalten.“ 

Ab Dienstag (16.7.) starten vorbereitende Arbeiten auf der A1 in Richtung Bremen. Zunächst kann der Verkehr hier auf drei verengten Spuren fließen. Zeitweise – außerhalb der Stoßzeiten – muss jedoch eine Fahrspur gesperrt werden, um einen ausreichenden Arbeitsraum im Bereich der Brückenbaustelle zu ermöglichen. In der ersten Hauptbauphase wird dann das Bauwerk in Richtung Köln abgerissen und neu gebaut. In dieser Phase läuft der Verkehr auf fünf verengten Fahrspuren – drei Spuren in Richtung Köln, zwei in Richtung Bremen – über die bestehende Brückenhälfte. Nach Fertigstellung des ersten Teilbauwerkes wird der Verkehr in gleicher Weise über die neue Brückenhälfte geführt, während das Bauwerk in Fahrtrichtung Bremen abgerissen und neu gebaut wird. Abhängig von der Witterung sind für die beiden Hauptbauphasen jeweils knapp drei Monate angesetzt. „Mit dem Einsatz der Fertigteile können wir die Brückenhälften schneller bauen und so die Zeiten der Verkehrseinschränkungen reduzieren”, betont Projektleiter Carsten Spreemann.

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