Braunschweiger Brücken-Trio

Am Autobahnkreuz Braunschweig-Süd entsteht bis 2024 eine neue Brücke über der A39. Bis diese fertiggestellt ist, wird der Verkehr über insgesamt drei Behelfsbrücken umgeleitet. In einer groß angelegten Aktion wurden diese jetzt eingehoben.

Das Bild zeigt die Platzierung einer Behelfsbrücke durch den Brückenneubau der A39. Auf dem Bild sind verschiedene Zuschauer auf der Baustelle zu sehen.

Es war eine Leistung, die nicht nur Fingerspitzengefühl und Erfahrung, sondern auch schweres Gerät erforderte: Mit der Unterstützung von zwei 750-Tonner-Kränen gelang es dem Team um Ulf Balandis, Projektleiter in der Außenstelle Wolfenbüttel, die mehr als 600 Tonnen schweren Brückenteile innerhalb von drei Tagen passgenau einzuheben. Auch einige Zuschauer und die Presse ließen sich das Schauspiel nicht entgehen und waren zur Baustelle im Gebiet der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH gekommen.

Künftig wird über zwei der drei nun eingehobenen Brücken der Straßenverkehr der Wolfenbütteler Straße (B 4) umgeleitet. Die dritte Behelfsbrücke wurde für die Umleitung des Schienenverkehrs eingerichtet. In den Osterferien sollen die Anschlüsse gebaut werden, sodass der Verkehr anschließend von der „alten B4“ auf die Behelfsbrücken umgeschwenkt werden kann. Alle drei Konstruktionen bleiben bis 2024 bestehen, dann nämlich soll die neue Brücke über der A39 bereit für den Betrieb sein.

Geplant ist, dass die alte Brücke ab Anfang Mai 2021 abgerissen wird. Dafür sind dann über mehrere Wochen Sperrungen immer ab freitags 20:00 Uhr bis Montagmorgen 5:00 geplant. Der Abbruch erfolgt von der westlichen Seite, da auf der östlichen Seite die Behelfsbrücken im Weg sind. Die weiteren Abrissarbeiten der Widerlager und Fundamente folgt im Anschluss und hat keine Auswirkungen auf den Verkehr. Die Arbeiten gehen danach fließend in den Neubau der Brücken über.

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