411 Millionen Euro in die Modernisierung der Autobahnen in Rheinland-Pfalz, Saarland, Südhessen und Rhein-Main investiert – 300 sichere Arbeitsplätze geschaffen, 120 Neueinstellungen geplant

Gemeinsam mit neun weiteren Niederlassungen hat die zur Autobahn GmbH des Bundes zugehörige Niederlassung West in den vergangenen 12 Monaten dafür Sorge getragen, dass die Autobahn in Deutschland ihre wichtige Funktion erfüllen kann. Die Autobahn verbindet Menschen und sichert wirtschaftlichen Wohlstand durch den Verkehr von Waren und Gütern. Das bundeseigene Unternehmen hat in den zurückliegenden 12 Monaten sechs Milliarden Euro in den Erhalt und den Ausbau der deutschen Bundesfernstraßen investiert, davon 411 Millionen Euro ins Autobahnnetz der Region West. Damit leistet der Infrastrukturdienstleister für unser Land, unsere Gesellschaft und die Wirtschaft einen unverzichtbaren Beitrag.

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Die Niederlassung West ist seit drei Jahren für die Autobahnen in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Südhessen sowie im Rhein-Main-Gebiet zuständig und somit aktuell für das größte Autobahnbestandsnetz der Autobahn GmbH verantwortlich. Eine Infrastruktur, die auf der West-Ost-Achse besondere Bedeutung für den europäischen Schwerlastverkehr hat, da sie die Benelux-Länder mit ost- und südosteuropäischen Ländern verbindet. Pünktlich zum Jahrendende zieht das Unternehmen nun Bilanz:

Großraum- u. Schwertransporte: Einheitliches und weitgehend automatisiertes Verfahren sorgt für zügige und verlässliche Antragsbearbeitung 
Ein Großteil der Fahrtwege von Großraum- und Schwertransporten (GST) verläuft über das Autobahnnetz. Die Autobahngesellschaft hat somit die Aufgabe, Stellungnahmen für den Baulastträger und als funktionale Straßenverkehrsbehörde zu GST auf Autobahnen abzugeben. Um die Durchführung von Großraum- u. Schwertransporten sicherzustellen, sind im Jahr 2023 allein im Zuständigkeitsgebiet der Niederlassung West rund 134.000 Anträge (Anhörungen) bearbeitet worden. Sofern möglich, werden Anhörungen mittlerweile tagesaktuell bearbeitet, um die Geschäftsprozesse der Spediteure und Logistikunternehmen bestmöglich zu unterstützen.

Die Autobahngesellschaft etabliert sich als sicherer, beruflicher Perspektivengeber
Seit ihrem Start hat die Autobahngesellschaft in der Region West 300 neue Stellen geschaffen. Damit ist die Belegschaft an den fünf Standorten in Montabaur, Darmstadt, Frankfurt/Gelnhausen, Wiesbaden und im saarländischen Neunkirchen auf über 1.400 Personen angewachsen. Davon sorgen aktuell mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 22 Autobahnmeistereien rund um die Uhr dafür, dass Schnee und Eis auf den Autobahnen keine Chance haben und leisten einen maßgeblichen Beitrag für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden.

In den kommenden Monaten sind an allen Standorten weitere 120 Neueinstellungen und Nachbesetzungen mit Fachkräften aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Vermessung, Landespflege und Verwaltung vorgesehen. Auch der Bedarf an Straßenwärtern und Straßenwärterinnen bleibt hoch, Quereinsteiger sind jederzeit willkommen. Insgesamt 34 Quereinsteiger haben in diesem Jahr das eigens dafür geschaffene 15-monatige Qualifizierungsprogramm erfolgreich absolviert und unterstützen tatkräftig den Betriebsdienst der 22 zugehörigen Autobahnmeistereien in der Region West. Im kommenden Jahr sollen 18 Auszubildende als künftige Straßenwärter/-innen und zwei künftige Informationselektroniker/-innen ausgebildet werden, darüber hinaus sind acht Stellen für dual Studierende sowie neue Stellen für Werkstudenten geplant. Bewerbungen sind über die Karrierewebsite der Autobahngesellschaft jederzeit möglich.

Rekordinvestitionen zur Modernisierung der Infrastruktur - Brücken bleiben im Fokus

Die Autobahngesellschaft hat in ihrem dritten Betriebsjahr bundesweit rund sechs Milliarden Euro in den Erhalt und den Ausbau der deutschen Bundesfernstraßen investiert. Damit zeigt das Unternehmen seine Leistungsfähigkeit und erreicht einen in der Geschichte der deutschen Bundesfernstraßen bisher einmaligen Rekordwert.

„Bezogen auf unser Zuständigkeitsgebiet in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in den Regionen Südhessen und Rhein-Main war es in diesem Jahr unser vorrangiges Ziel, alle zustandsbedingt notwendigen Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen, davon etwa 60 laufende Großprojekte, zu beginnen oder fortzuführen. Daraus resultiert ein bis zum Jahresende 2023 investiertes Bauvolumen von rund 411 Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon wurde in den konstruktiven Ingenieurbau, insbesondere in den Erhalt und Neubau von Brücken, investiert. Auch in den kommenden Jahren können alle Verkehrsteilnehmenden darauf vertrauen, dass der Erhalt einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur mit Instandsetzungen und der Erneuerung von Bauwerken oberste Priorität hat“, hebt Matthias Hannappel, Geschäftsbereichsleiter Bau und Erhaltung in der Niederlassung West der Autobahn GmbH, hervor.

In diesem Jahr wurden im Niederlassungsgebiet wesentliche Brückenbauwerke fertiggestellt. Im August 2023 wurde der Neubau der A634-Rheinbrücke Schierstein zwischen den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden abgeschlossen. Ein gutes Projektmanagement und die gemeinsame Kraftanstrengung gemeinsam mit den am Bau beteiligten Firmen haben es möglich gemacht, dass in rekordverdächtigen gut zweiJahren Bauzeit und damit, wie versprochen, noch vor Weihnachten das südliche Brückenbauwerk der A66-Salzbachtalbrücke für den Verkehr freigegeben werden konnte.  

Auch auf den Fahrbahnen sind zahlreiche Erhaltungsmaßnahmen ausgeführt worden. Insgesamt wurden mehr als 75 Streckenkilometer in voller Breite saniert; davon sind rund 50 Kilometer grundhaft erneuert worden.

Ausblick auf das Bauprogramm 2024

Das geplante Bauprogramm wird die Niederlassung West Anfang im Februar 2024 im Rahmen eines Pressetermins und einer umfassenden Medieninformation vorstellen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mandy Burlaga

Leitung Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West

presse.west[at]autobahn[dot]de