A 52: Temporäre Seitenstreifenfreigabe zwischen Neersen und Mönchengladbach in Betrieb

Gerade im Berufsverkehr ist der Abschnitt der A52 zwischen Neersen und Mönchengladbach hoch belastet. Ab heute (2.9.) sorgt die temporäre Seitenstreifenfreigabe für deutlichen besseren Verkehrsfluss.

Seitenstreifenfreigabe A52

Leverkusen/Mönchengladbach (Autobahn GmbH). Rund 77.000 Fahrzeuge, davon 8 Prozent Lkw, sind täglich auf der A 52 zwischen dem Autobahnkreuz Neersen und der Anschlussstelle Mönchengladbach-Nord unterwegs. Immer wieder kommt es vor allem morgens und abends zu Staus durch die vielen Berufspendler auf dieser Strecke. Mit der Inbetriebnahme der temporären Seitenstreifenfreigabe wird in den Spitzenverkehrszeiten ein zusätzlicher Fahrstreifen zu Verfügung gestellt. Dadurch soll der Verkehr künftig störungsfreier fließen. Ministerialrat Gernot Deußen (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), Anja Estel (Leiterin der Verkehrszentrale Leverkusen) und Joachim van Bebber (stellv. Niederlassungsleiter der Autobahn GmbH Rheinland) haben die Anlage am Donnerstag, 2. September, von der Verkehrszentrale Leverkusen aus in Betrieb genommen.

Temporäre Seitenstreifenfreigabe optimiert den Verkehr

Dem Verkehr zwischen Neersen und Mönchengladbach stehen damit ab sofort in den Spitzenstunden drei Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen zur Verfügung. Die Freigabe des Seitenstreifens wird mit Hilfe von 21 Videokameras durch die Operatoren in der Verkehrszentrale in Leverkusen gesteuert. Sie prüfen vor jeder Freigabe auf ihren Kontrollbildschirmen, ob sich auf dem zusätzlichen Fahrstreifen Hindernisse befinden. Auch während der Freigabe beobachten die Operatoren den Verkehrsablauf. Sollte ein Fahrzeuge auf dem freigegebenen Seitenstreifen liegen bleiben, wird dieser für den fließenden Verkehr umgehend wieder gesperrt.

„Dazu haben wir an der A 52 auf dem 4,1 Kilometer langen Streckenabschnitt 27 digitale Tafeln zur Steuerung der temporären Seitenstreifenfreigabe sowie zwei dynamische Wegweiser mit integrierten Stauinformationen und drei wegweisenden Beschilderungen mit veränderbaren Zielführungen angebracht. So können wir die Autofahrer vor Staus warnen und Umleitungsempfehlungen anzeigen“, erläutert Anja Estel.

Der weiteren Optimierung des Verkehrsgeschehens dienen zwei Zuflussregelungsanlagen – eine installiert in der Anschlussstelle Mönchengladbach-Neuwerk in Fahrtrichtung Roermond und eine in der Anschlussstelle Mönchengladbach-Nord in Fahrtrichtung Düsseldorf. Hinzu kommen acht Induktionsschleifen für die Verkehrsdatenerfassung. 

Die Gesamtkosten dieser telematischen Anlagen auf der A 52 betragen rund 10 Millionen Euro.

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