A1: Neue Ausgleichsfläche an der Anschlussstelle Gevelsberg

Eingriffe in die Natur, die bei Autobahnbaumaßnahmen vorgenommen werden, müssen ausgeglichen werden. In Gevelsberg wird dazu nun ein Fichtenbestand durch Laubwald ersetzt und so ökologisch aufgewertet.

Ein Waldrand mit Fichtenbestand
Das Symbolfoto zeigt eine Waldumbaufläche der Autobahn Westfalen. Fichtenbestand soll in Gevelsberg in Laubwald umgewandelt werden. Foto: Autobahn Westfalen/Susanne Schlenga

Gevelsberg. Die Autobahn Westfalen legt in Gevelsberg auf 8000 Quadratmetern eine Ausgleichsfläche an. Ökologisch weniger wertvoller Fichtenbestand (Symbolfoto) soll aufgewertet werden.

„In Zukunft werden auf der Fläche Laubbäume stehen“, sagt Christoph Geck, in der Außenstelle Hagen der Autobahn Westfalen für die Umsetzung landespflegerischer Maßnahmen zuständig.  Eichen, Ahorn und Linden sollen die Fichten ersetzen. „Den Waldrand zur Autobahn und zum angrenzenden Grünland werden wir mit Sträuchern bepflanzen. So wird ein zusätzlicher hochwertiger Lebensraum geschaffen“, so Geck.  Auf den 8000 Quadratmetern werden etwa 4000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Die Pflanzungen sind für den Herbst geplant.

Bevor gepflanzt werden kann, muss die Fläche vorbereitet werden. Dazu startet in dieser Woche ab Dienstag (22.3.) der Holzeinschlag. Anschließend wird die Fläche gerodet, das heißt, auch die Wurzeln der Bäume werden entfernt. Die Maßnahme ist als waldbauliche Maßnahme auch außerhalb der Gehölzpflegesaison möglich. Die Arbeiten sind zudem auch mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Die Flächen werden über die Straße „Im Kalthöferholz“ und die dort liegende Salzhalle der Autobahnmeisterei angefahren.

Kompensationsflächen werden angelegt, um die Eingriffe in die Natur auszugleichen, die durch Baumaßnahmen entstehen. Dabei werden zum Beispiel Land- oder Forstwirtschaftsflächen so umgestaltet, dass sie einen ökologisch hochwertigeren Lebensraum bieten. Es können wie in diesem Fall ökologisch wertvolle Laubwälder angelegt werden, Streuobstwiesen, Feuchtgebiete oder Lebensräume für Amphibien geschaffen werden.

Kontakt: Susanne Schlenga, Telefon: 015201594027, susanne.schlenga[at]autobahn[dot]de