A43: Neue Schrankenanlage kontrolliert Verkehr zwischen Herne und Recklinghausen – Vollsperrungen und andere Einschränkungen während des Aufbaus

An der A43 wird in Kürze die Schrankenanlage aufgebaut, mit der die Sperrung ab 3,5 Tonnen kontrolliert wird. Deswegen steht eine Reihe von Vollsperrungen an. Hier finden Sie alle Details dazu.

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Herne/Recklinghausen. Mit einer Schrankenanlage stellt die die Autobahn Westfalen sicher, dass sich Verkehrsteilnehmer an das Durchfahrtsverbot ab 3,5 Tonnen an der A43 zwischen den Autobahnkreuzen Recklinghausen und Herne halten. Der Aufbau der Schrankenanlage beginnt am Freitag (3.12.). „In den folgenden Wochen stehen dann mehrere Vollsperrungen von jeweils einer Fahrtrichtung an“, erklärt Projektleiter Guido Meinzer.

Die Arbeiten beginnen in Fahrtrichtung Wuppertal. Hier wird die Schrankenanlage zwischen dem Kreuz Recklinghausen und der Anschlussstelle Recklinghausen-Hochlarmark eingerichtet. Am Wochenende von Freitag (3.12.) ab 21 Uhr bis Montag (6.12.) um 5 Uhr soll die Verkehrssicherung aufgebaut werden. Schutzwände und Schilder werden aufgestellt, Markierungen aufgebracht, dazu kommen Schilderbrücken für Ampeln, LED-Tafeln und weitere technische Ausstattung. „Die Schilderbrücken ähneln den Gestellen, an denen bei einem Konzert die Scheinwerfer hängen“, so Meinzer. Entsprechend wird die Fahrtrichtung zwischen dem Kreuz Recklinghausen und dem Kreuz Herne in diesem Zeitraum voll gesperrt.

Zweite Schranke im Januar

Ein Wochenende später, vom Freitag (10.12.) ab 21 Uhr bis Montag (13.12.) um 5 Uhr werden dann die Messstreifen auf die Fahrbahn aufgebracht. Auch dafür wird die Fahrtrichtung Wuppertal voll gesperrt. „Diese Streifen dehnen sich unter dem Gewicht der Fahrzeuge“, erläutert Meinzer. „Je nach Ausmaß der Dehnung wird dann das System alarmiert und die Schranke senkt sich. Dann werden die Fahrzeuge bei Hochlarmark abgeleitet und zur Anschlussstelle Herten an der A2 geleitet.“ Weight in Motion, also Gewichtsmessung während der Bewegung, nennt sich dieses Verfahren. „Wir sind beim Einbauen der Streifen vom Wetter abhängig“, so Meinzer. „Wenn die Witterung schlecht ist, müssen wir die Sperrungen in den Januar verschieben.“ Ist das Wetter gut, könnte die Schranke in Richtung Wuppertal kurz vor Weihnachten in den Betrieb gehen.

Im Januar ist zurzeit noch die Installation der Anlage in Fahrtrichtung Münster geplant. Diese wird vor dem Kreuz Herne aufgebaut. Die erste Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Herne-Eickel und dem Kreuz Recklinghausen ist ab Freitag (14.1.) um 21 Uhr bis Montag (17.1.) um 5 Uhr angesetzt. Dabei wird die Fahrbahn saniert, die durch die Arbeiten an den neuen Bahnbrücken vor dem Kreuz in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Die Fahrbahn muss eben sein, damit die Messstreifen funktionieren“, sagt Meinzer. „Das muss also als erstes geschehen.“ Die Umleitung führt großräumig über die A40, die A45 und die A42 oder die A2.

Im Anschluss finden an den Wochenenden von Freitag (21.1.) bis Montag (24.1.) und Freitag (29.1.) bis Montag (31.1.) zu denselben Zeiten weitere Vollsperrungen statt, um wie auf der Gegenfahrbahn auch zunächst die Verkehrssicherung, dann die Messstreifen zu installieren.

Keine weiteren Eingriffe in den Verkehr

Bis zur Fertigstellung der ersten Hälfte der neuen Brücke über den Rhein-Herne-Kanal Mitte 2025 soll nicht wegen der Schranken erneut in den Verkehr eingegriffen werden. Ist die Brücke fertig, werden die Schranken abgebaut. Ende 2025 werden dann endlich diverse Sperrungen aufgehoben: Die Verbindungsfahrbahnen von der A42 auf die A43 nach Münster im Kreuz Herne, die Verbindungen von der A2 auf die A43 Richtung Wuppertal im Kreuz Recklinghausen und die Sperrung der Auffahrt Recklinghausen-Hochlarmark in Richtung Wuppertal.

Unabhängig von den Schranken gibt es einige andere Sperrungen in diesem Bereich, die früher beendet werden: Die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Hochlarmark in Fahrtrichtung Münster werden schon Mitte 2022 wieder offen sein. Auch die Sperrung der Verbindung im Kreuz Herne von der A43 Richtung Wuppertal auf die A42 Richtung Dortmund soll im Sommer 2022 wieder zur Verfügung stehen.

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Grafiken zur Sperrung ab 3,5 Tonnen und zu den entsprechenden Umleitungsstrecken finden Sie unter folgendem Link: https://autobahn.qbank.se/mb/?h=eca618fdeb500a0b7f2052bbcf6f5b9b

Kontakt Autobahn: Anton Kurenbach, (0234) 41479-662, anton.kurenbach@autobahn.de