A6 – Anschlussstelle Homburg nach Umbau für den Verkehr freigegeben

Nach zweijähriger Bauzeit wurden die Umbauarbeiten der Anschlussstelle Homburg-Bexbach an der A6 abgeschlossen.

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Nach zweijähriger Bauzeit wurden die Umbauarbeiten der Anschlussstelle Homburg-Bexbach an der A6 abgeschlossen. Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, und Ulrich Neuroth, Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH, eröffneten heute die neugestaltete Autobahnanschlussstelle, mit ihren auf drei Ohren erweiterten Auf- und Abfahrtsmöglichkeiten. Der Bund investiert rund 20 Millionen Euro in dieses Projekt. 

Oliver Luksic betont: „Mit der Verkehrsfreigabe der Anschlussstelle konnte ein wichtiges Nadelöhr an der A6 zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken erfolgreich beseitigt werden. Wir reduzieren die Staugefahr auf der angrenzenden Bundesstraße B423 deutlich und erhöhen gleichzeitig die Verkehrssicherheit. Anwohner und Berufspendler werden spürbar entlastet.“

Die Anschlussstelle Homburg ist aufgrund der stetigen Zunahme des Verkehrsaufkommens zunehmend an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gekommen. Rückstaus und lange Wartezeiten im Berufsverkehr auf der B423 waren die Folge, so dass ein Umbau der Anschlussstelle erforderlich wurde.

Für die zunächst noch in der Zuständigkeit des Landes liegende Bundesfernstraßenverwaltung stellte sich daher die Aufgabe, für eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und der Verkehrssicherheit zu sorgen.

„Als verkehrstechnisch sinnvolle Lösung erwies sich in der Planung die Anlage eines so genannten dritten Ohres an der Richtungsfahrbahn Mannheim, das über eine parallel zur Autobahnfahrbahn verlaufende Verflechtungsfahrbahn erreicht wird“, sagt Ulrich Neuroth, Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH. „Über diese wird der Verkehr in Richtung Homburg und Bexbach verteilt und zudem der Verkehr zur Tank- und Rastanlage geleitet.“ 

Dazu waren komplexe Bauarbeiten nötig. Beide Teilbauwerke, die die A6 über die B423 führen, wurden neu gebaut. Zur Erzielung einer regelkonformen lichten Durchfahrtshöhe wurden dabei die Autobahn angehoben und die B423 tiefer gelegt.

Neben den neu zu bauenden Rampen an der Richtungsfahrbahn Mannheim musste folglich auch die Rampe an der Richtungsfahrbahn Saarbrücken auf das neue Höhenniveau der A6 gebracht werden. Dabei wurde sie unter Beibehaltung der bestehenden Lagetrassierung grundhaft saniert. Im Zuge der Maßnahme wurde auch die Rad- und Gehwegverbindung auf der Ostseite der B423 erneuert und an die neue Anschlussstellensituation angepasst.

Durch den Neubau des dritten Anschlussstellenohres wurden die südlich zur A6 verlaufende L218 überplant. Die Straße wird zu einem für Radfahrer und Fußgänger nutzbaren Wirtschaftsweg zurückgebaut. Der frühere Park & Ride-Platz südlich der A6 wurde auf die Nordseite der Anschlussstelle verlegt.

In Ihrem Grußwort lobte die Saarländische Ministerin Petra Berg die Kooperation zwischen den Landesbehörden und der Autobahn GmbH. „Das Projekt ist ein gutes Beispiel für die Kontinuität der Arbeit der Straßenbauer. Es beweist, dass komplexe Straßenbauprojekte auch dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn sie von einer Landesbehörde geplant und von der Autobahn GmbH des Bundes zu Ende geführt werden.“

Und auch an anderen Stellen sorgen wir dafür, dass der Verkehr auf den Bundesfernstraßen im Saarland läuft: Auf der A6, dieser wichtigen internationalen Verbindung nach Frankreich, erneuern wir zurzeit unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf vier Fahrstreifen die Grumbachtalbrücke. Das erste Teilbauwerk soll in diesem Jahr fertig gestellt, die Gesamtbaumaßnahme in 2026 abgeschlossen werden. Der Bund investiert hier 75 Mio. Euro. Auch die Planungen für den Ersatzneubau der Fechinger Talbrücke im Zuge der A 6 schreiten voran. Der Baubeginn für diese Maßnahme mit einem Investitionsvolumen von mehr als 120 Mio. Euro ist im Jahr 2024 vorgesehen“, sagt Oliver Luksic.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Klaus Kosok

Die Autobahn GmbH des Bundes
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