Autobahn Westfalen beendet Gehölzpflegesaison

Die Autobahn Westfalen beendet am Montag (28.2.) die aktuelle Gehölzpflegesaison. Jedes Jahr zwischen Anfang Oktober und Ende Februar können Mitarbeiter der Autobahnmeistereien und beauftragte Fremdfirmen Bäume und Sträucher entlang der Autobahnen stutzen und zurückschneiden.

Ein Mitarbeiter der Autobahn Westfalen zerkleinert mit einer Kettensäge einen Baumstamm.
Ein Mitarbeiter der Autobahn Westfalen zerkleinert mit einer Kettensäge einen Baumstamm.

Autobahn Westfalen beendet Gehölzpflegesaison

Hamm. Die Autobahn Westfalen beendet am Montag (28.2.) die aktuelle Gehölzpflegesaison. Jedes Jahr zwischen Anfang Oktober und Ende Februar können Mitarbeiter der Autobahnmeistereien und beauftragte Fremdfirmen Bäume und Sträucher entlang der Autobahnen stutzen und zurückschneiden. „Oberste Priorität hat dabei stets die Verkehrssicherheit“, erklärt Dr. Frank Eilermann, Fachmann für Gehölzpflege bei der Autobahn Westfalen. Äste und Sträucher, die in den Fahrbahnbereich oder auf den Seitenstreifen ragen, wären eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Sie können Fahrzeuge beschädigen oder den Fahrern die Sicht nehmen. Zudem drohen kranke und alte Bäume ohne entsprechende Pflege ihre Standfestigkeit zu verlieren.

Wie wichtig ein selektiver Rückschnitt und eine regelmäßige Pflege sind, zeigen die Auswirkungen der jüngsten Stürme Ylenia, Zeynep und Antonia. Diese sorgten in ganz Deutschland für schwere Verwüstungen und entwurzelte Bäume. Dank der Gehölzpflegearbeiten der letzten Jahre, sind an den Autobahnen der Niederlassung Westfalen allerdings nur vereinzelt Äste oder Bäume auf die Fahrbahn geweht worden. So wurde die Anzahl an Staus, Unfällen und Feuerwehreinsätzen verhältnismäßig geringgehalten.

Da mit dem Beginn des März der Frühling unmittelbar bevorsteht und die ersten Pflanzen nun wieder austreiben und blühen, findet Gehölzschnitt bis Anfang Oktober nur noch in genehmigten Ausnahmefällen statt – etwa wenn die Sicherheit auf den Straßen gefährdet ist. „Allerdings muss in den kommenden Wochen vereinzelt Schnittgut von den Rändern der Autobahnen abtransportiert werden“, weist Eilermann auf weitere Tätigkeiten am Fahrbahnrand hin. Oft wird das Holz bereits vor Ort gehäckselt, was auch nach Ende der Gehölzpflegesaison möglich ist. Das meiste Gehölz wird dann weiterverwertet und zum Beispiel von Betreibern von Biomasseheizkraftwerken oder in der Industrie genutzt. Zum Teil verbleibt Totholz als Lebensraum für Pilze, Pflanzen, Insekten und Vögel vor Ort.

Ein kommerzielles Interesse an einem möglichst umfassenden Holzeinschlag besteht seitens der Autobahn Westfalen nicht. Gehölzpflege ist durch den Einsatz von Fremdfirmen und mitunter schwerem Gerät an teils schwer zugänglichen Böschungen eine kostenintensive Maßnahme, deren einziger Zweck die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf den Autobahnen ist.

Kontakt: Mirko Heuping, (02381) 277 7107, mirko.heuping[at]autobahn[dot]de